Werdegang / Ausbildung: 
Der im Oktober 1979 in einer Kleinstadt bei Hamburg geborene bildende Künstler Patrick Timm begann 1996 zunächst eine Ausbildung zum Zimmermann. Im Laufe der Lehre begeisterte er sich zunehmend für die physische Arbeit in schwindelerregender Höhe. Diese Drahtseilakte auf den Dächern waren seine ersten körperbezogenen Grenzerfahrungen.

Seine Wanderlust wurde früh durch die Mythologie der Wandergesellen geweckt. Aus Neugierde reiste Timm 2000 nach Indien, dort entfaltete sich letztendlich sein ästhetischer Wille. Dies führte ihn 2001 nach Berlin zum Studium der Freien Kunst/Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee.

Seit seinem Austauschsemester in Russland pendelt er zwischen Berlin und Sankt Petersburg. 2005-06 kuratierte und initiierte Timm mehrere Ausstellungsprojekte in denen russische und deutsche Künstler zusammen arbeiteten (z.B. “Babylonischer Traum” Anna Achmatova Museum St. Petersburg). 2011-12 war er künstlerischer Leiter der temporären Galerie Masterskaya in St petersburg

2007 bis 2010 beschäftigte sich Timm fast ausschließlich mit Happenings im öffentlichen Raum (Berlin, St Petersburg, Helsinki, Vilnius u.a.). Es entstanden die Aktionsserien “Orangene Elefanten” (Helsinki), “Golden Stones” (Vilnius) und die “Thermalsee” Utopie (Bad Gastein).

Timm lebt und arbeitet auf nomadischer Reise.
Wichtige Projekte / Ausstellungen: 
Serie: "Wärmebilder" weltweites Projekt seit 2005
Ausstellung: "Pereuschot" Manege St Petersburg 2008
Aktionsserie im öffentlichen Raum: "Orangene Elefanten" Helsinki 2007 - 2009
Performance: "Eine Frage der Bewegungsfreiheit" Torstrasse 111 Berlin, 2009
Aktionsserie im öffentlichen Raum: "Thermalsee - Utopie" Bad Gastein 2008-2009
Performance: "Skulptur lernt laufen" MMoma Moscow 2011
Serie: "Kulturelle Texturen" weltweites Projekt seit 2012
Performance: "Dreammachine" MMoma Moscow 2013
Aktion im öffentlichen Raum: "Werbung auf links" Seoul 2013
Serie: "Wege der Stadt" weltweites Projekt seit 2014
Zeichnung: "Alle Menschen der Welt zusammen Bringen" weltweites Projekt seit 2015