Werdegang / Ausbildung: 
Aus einer Geburtstagslaune heraus gründeten im Dezember '78 drei musikbesessene Freunde eine Folkband und gaben ihr den irischen Namen Siobhra.
"Just for fun!" sollte die Grundlage der Gruppe sein, eine Freizeit- und Hobbytruppe ohne finanzielles Interesse. Im Irland-Hype der Westberliner Pubszene der späten 1970iger und frühen 1980iger Jahre verließ die Gruppe schnell den Mainstream und begann sich früh auf das umfangreiche Liedgut Schottlands mit seinen Laments, Balladen und Liedern aus der Arbeitswelt und der allgegenwärtigen Seefahrt dieses rauhen Landes am Rande Westeuropas zu spezialisieren.
Eine heute von den USA über Westeuropa bis nach Skandinavien bekannte Künstlerin der Folkszene fand während ihrer Jahre bei Siobhra ihre Liebe zur Musik des keltischen Raumes.
Nach einigen ebenso erfolgreichen wie turbulenten Jahren in den Berliner Pubs zog sich die Gruppe in den 1980iger Jahren aus der Kneipenszene zurück und begann, in kleinen, aber feinen Konzerten ihren Stil weiterzuentwickeln. Sie spielte in den Clubs der britischen Alliierten (hier als gern gesehene Vorgruppe zu Größen der britischen Folkszene), in Kirchenräumen und bei privaten Veranstaltungen.
Wie in jeder Band, gab es im Laufe dieser langen Zeit Zu- und Abgänge, leider auch durch die Hand des Gevatter Tods; momentan spielt die Gruppe mit zwei Gründungsmitgliedern, einem "Neuzugang" (von 1988!) und zwei Mitstreitern der Folgegeneration.