Werdegang / Ausbildung: 
Forschungsthema
Der Ausdruck “Erweiterung der Zeichnung” kann als Leitmotiv Ulrich Vogls künstlerischer Arbeit gesehen werden, wobei der Fokus der letzten Jahre auf “Zeichnung und Licht”, auf der Arbeit mit Schatten, Projektion, Bewegung und Zeichnung liegt.
Viele dieser präzise durchdachten, konzeptionell und experimentell angelegten Arbeiten sind ständig in Bewegung und atmen in ihrer Einfachheit doch eine fast kontemplative Stille. Sie erzeugen ihren eigenen Raum mit einer eigenen Zeit, der dem Betrachter “Raum schafft” für eigene Begegnungen.

Vita
Geboren 1973 in Kaufbeuren/ Allgäu, lebt und arbeitet Ulrich Vogl seit 1999 in Berlin, unterbrochen durch längere Auslandsaufenthalte in Florenz, Mailand, Chicago, New York, Dublin, Montpellier und Tel Aviv.

Ausbildung
2004–2003 ¬ MFA › School of Visual Arts › Jerry Salz und Johan Grimonprez › New York City
2002–1999 ¬ Universität der Künste › Meisterschüler Dieter Appelt (MA) › Berlin
1999–1996 ¬ Akademie der Bildenden Künste › München
Wichtige Projekte / Ausstellungen: 
Ausstellungen
Auf Vogls erste Einzelausstellung in Irland bei Kevin Kavanagh in Dublin (2006) folgten viele weitere Einzelausstellungen in Europa, u.a in Polen, Spanien, Griechenland, Italien, Israel, der Schweiz, Norwegen und Deutschland.
Wichtige Gruppenausstellungen waren u.a. "Berlin Artists’ Statements" (BWA/Rondo, Katowice, 2015), "PRADA-PRAVDA" (Tartu Art Museum, Tartu, 2013), „Berlin Status I“ (Künstlerhaus Bethanien, Berlin, 2012), „Techno-Ecologies“ (kim?, Riga, 2011), „Märklin World“ (KAdE, Amersfoort, 2011), Halleluwah! Hommage a CAN“ (abtart, Stuttgart, 2011), „ARTIUM Collection“ (Artium, Vitoria, 2011/10).

Kunst im öffentlichen Raum
Seit 2013 ist kam als weiterer Schwerpunkt in Vogls Arbeit das Thema Skulptur im öffentlichen Raum hinzu. Seitdem konnten vier Projekte realisiert werden, u.a. das Projekt "Das Rheinrad" - eine riesige Filmmaschine zum 600-jährigen Konstanzer Konziljubiläum am Rheinkilomter in Konstanz - und das "House of Clouds" in Stavanger (Norwegen).
Auszeichnungen / Preise: 
2015 - 2014 ¬ Jahresstipendium › Stiftung Kunstfond › Bonn
2012 ¬ Artport Tel Aviv › Residency › Tel Aviv
2012 - 2011 ¬ EHF-Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung › Berlin
2010 ¬ ZVAB-PHÖNIX 2010
2008 ¬ Artists’ Residency Programme › Irish Museum of Modern Art › Dublin
2008 ¬ Viafarini-in-Residence › Fondazione Viafarini › Mailand
2004 – 2003 ¬ DAAD › New York
2003 ¬ Kunstförderpreis Kaufbeuren › Kaufbeuren
2003 – 2002 ¬ NaFöG Stipendium des Landes Berlin