Grell drückt sich eine Visitenkarte an den Barackenboden. Sie stammt von einem Lieferdienst, der versehentlich im ehemaligen Konzentrationslager Sachsenhausen wirbt. Die Anreise der Besucher verbindet das Gewöhnliche mit dem Genozid. Beides in einem Bild ist unerträglich. Die Shoah ist unerreichbar, ein blinder Fleck, ebenso wie im Stück "Katarakt" von Rainald Goetz, in dem ein Alter über das Nachkriegsleben palavert, ohne die NS-Zeit zu benennen. Jener Verdrängermonolog dient als literarische Hinführung zum Lager. Er wird während der Fahrt nach Sachsenhausen zitiert. Hin- und Rückweg werden gefilmt, die Dokumente parallel projiziert. Es entsteht ein Intervall, der Versuch, das Unfassbare im Negativ zu zeigen.
Grell drückt sich eine Visitenkarte an den Barackenboden. Sie stammt von einem Lieferdienst, der versehentlich im ehemaligen Konzentrationslager Sachsenhausen wirbt. Die Anreise der Besucher verbindet das Gewöhnliche mit dem Genozid. Beides in einem Bild ist unerträglich. Die Shoah ist unerreichbar, ein blinder Fleck, ebenso wie im Stück "Katarakt" von Rainald Goetz, in dem ein Alter über das Nachkriegsleben palavert, ohne die NS-Zeit zu benennen. Jener Verdrängermonolog dient als literarische Hinführung zum Lager. Er wird während der Fahrt nach Sachsenhausen zitiert. Hin- und Rückweg werden gefilmt, die Dokumente parallel projiziert. Es entsteht ein Intervall, der Versuch, das Unfassbare im Negativ zu zeigen.
Veranstaltungsort und Öffnungszeiten: 
RIC-12
Schöneweider Str.
18
12055
Berlin
Fr 19:00 bis 23:00
RIC-12
Schöneweider Str.
18
12055
Berlin
Sa 19:00 bis 23:00
Künstlerprofil(e):