Werdegang / Ausbildung: 
Anja Asche ist eine experimentelle Künstlerin mit gesellschaftlicher Resonanz. Der Wunsch einer Erkenntnisgewinnung spiegelt das Grundthema von Asche wider. In ihrem vielschichtigen Werk, das von Installation und Objekt bis zu Zeichnung, Foto und Video reicht, forscht sie nach dem Ursprünglichen, dem authentischen Ich. Hierfür verwendet sie Naturmaterialien wie Samen, Äste, Fundstücke aus Wald und Flora und setzt diesen Nägel, Klingen, Brüche und Begrenzungen entgegen.
In der Ausstellung zeigt sie serielle Objekte und Collagen, die teils über einen langen Zeitraum entstanden sind. In Werken aus Papier, Plexiglas, Nadeln und Klingen – die sich überlagern, vertiefen, entwirren und befreien – dokumentiert Asche die Suche nach emotionaler Neuverortung.

Biografie

lebt und arbeitet in Berlin
1967 geboren in Göttingen
1992-1998 Studium der Architektur an der Hochschule Bremen
1999-2002 Berufstätigkeit als Architektin in Deutschland und der Schweiz
seit 2003 Freie Tätigkeit an der Schnittstelle Architektur/Grafikdesign
seit 2007 Aufnahme der künstlerischen Tätigkeit
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Wichtige Projekte / Ausstellungen: 
2018 Durch Gärung veredelt, Galerie Lite-Haus, Berlin
2009 Abschied, mouseum – virtuelles Kunsthaus
2009 Anonyme Zeichner, LISTE Basel
2007 Anonyme Zeichner, Kunst- und Kulturverein LINDA, Hamburg
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Auszeichnungen / Preise: 
1999 Auszeichnung, Bund Deutscher Baumeister, Bremen
1998 Förderpreis Beton, Bundesverband der Deutschen Zementindustrie
1998 Studienpreis, Bund Deutscher Architekten, Bremen
1996 Förderpreis Beton, Bundesverband der Deutschen Zementindustrie
1995 Studienpreis, Bund Deutscher Architekten, Bremen
1994 Auszeichnung, Studien-Wettbewerb
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