Werdegang / Ausbildung: 
"Zum Festival interpretiere ich die Schattenperformance von Maria Kossak mit meinem Instrument. Passend zu Platons Gleichnis erzeugt die Säge melancholische Klangfarben und einen Sinuston, der mit dem weiblichen Sopran vergleichbar ist. Ich habe eine starke Affinität zu Schattenbildern, sie lösen in mir ein Sehnsuchtsmotiv aus. Manchmal helfen Schatten eine bestimmte Qualität von Bildern und Vorstellungen deutlicher hervor treten zu lassen. Vielleicht identifiziere ich mich auch nur mit den in der Höhle angeketteten Menschen und wünsche mir aus der unklaren Vorstellung von der Welt in die wirkliche Existenz der Ideen einzusteigen auf dem Vehikel der Schattenbilder.“
Wichtige Projekte / Ausstellungen: 
Beatrice Jugert ist Bildhauerin und Performerin. Als Bildhauerin benutzt und liebt sie Werkzeuge spielt seit fünfzehn Jahren Musik auf der singenden Säge. Als Künstlerin sind ihre Arbeiten inspiriert durch die Erfindung von Traditionen, die Textur von Identität und die Rituale von Gruppen.
Auszeichnungen / Preise: 
Nach Abschuss einer Bildhauerausbildung in Italien absolvierte sie ein Studium der freien Kunst an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, der Kunstakademie Düsseldorf, mit Förderungen der Studienstiftung und einem Stipendium an der Columbia University in New York. Seit dem Meisterschüler Abschluss 2004 hat Beatrice Jugert sich auf konzeptuelle Arbeiten, Installationen und Kunst im öffentlich Raum konzentriert.

www.beatricejugert.com