Werdegang / Ausbildung: 
Clemens Kuhnert wird 1965 in Berlin geboren. Nach einem Architekturstudium in München arbeitete er mehrere Jahre als Architekt in Berlin. Dabei beschäftigte er sich neben seinem Beruf immer mit bildnerischen und literarischen Ausdrucksmitteln und Formen, bis dies praktisch und philosophisch zum Zentrum seiner Arbeit wurde.

Organisatorisch war er Mitbegründer der Berliner Autoreninitiative und Zeitschrift für Lyrik und Prosa "lauter niemand". Hier veranstaltete er Lesungen, betreute Projekte und einen Preis für politische Lyrik. Über 3 Jahre machte er auch die Pressearbeit im "Young Arts NK", der Jugendkunstschule Neuköllns.

Literarisch veröffentlichte er in diversen Anthologien und Zeitschriften. Mit "Tina der Teilzeitstewardess" (2009) ist bisher ein Lyrikband von ihm veröffentlicht.

Seine bildnerische Arbeit verlegte er vom Malen auf das Fotografieren, es entstanden aber auch Werke an der Grenze zwischen Bild und Wort. Meistens arbeitet er in Serien. Dazu gehören zum Beispiel "Berliner Spreebüffel", "Spiegelbrücken", "Plakatcollagen", "Schwarzobst", "Meeres Werk und Himmels Beitrag". Das Ziel der Arbeiten ist es, eine andere Ansicht auf das bisher Bekannte zu gewinnen.

Die ursprünglich eigenständig geplante Serie "Abstrakte Container" wurde mit Fotos von Berliner Friedhöfen zur Serie "GEWESEN SEIN WERDEN" vereinigt, Diese Idee folgte Überlegungen zum Festivalthema FUTUR III.
Wichtige Projekte / Ausstellungen: 
- Ein Foto der Serie "Berliner Spreebüffel" wurde im Atelierhof Kreuzberg ausgestellt (Thema: "Urlaub in Berlin", 2015);