Werdegang / Ausbildung: 
Diana Thielen ist Tänzerin / Performerin / Bloggerin (movementactivism.com) und unterrichtet Praktiken in Tanz, Performance, Körperpolitik und Yoga. Diana hat ihren Abschluss am SEAD / Salzburg (Salzburg Experimental Academy of Dance, 2004-2008) gemacht und studiert derzeit Gender Studies / Erziehungswissenschaften in Berlin. Ihre Arbeit umfasst interdisziplinäre Perspektiven, die sich auf ihr Interesse an Queer-Theory, intersektionalem Feminismus und postkolonialen Studien beziehen, sowie private Lebensrealitäten als queer-lesbisch lebende Frau* mitdenken. Sie kuratiert, gemeinsam mit Florence Freitag, die aus einem DIY-Verständnis entstandene Performance Serie „The Urge to…“ in Berlin. Als Mitglied des Alten Finanzamtes, eines in Berlin-Neukölln ansässigen queer-feministischen Kollektivs von Künstler*innen, besteht der Wunsch einen Raum zu kreieren, der von Solidarität und gegenseitiger Fürsorge geprägt ist.
Wichtige Projekte / Ausstellungen: 
Mit Alisa Tretau performte Diana "FOllikeljump", kuratierte das "Labour_Lab" und ist Mitautorin des Buches „Nicht nur Mütter waren schwanger- unerhörte Perspektiven auf die vermeintlich natürlichste Sache der Welt“ (Hg. Alisa Tretau). Weitere Kollaborationen sind u.a. mit Kaisa Kukkonen, Kristianne Salcines und Sarra Bouars entstanden. In Berlin performte Diana u.a. für Sara Shelton Mann (Dock 11, 2019) und Okwui Okpokwasili (Biennale 2018).

Diana unterrichtete an verschiedenen Institutionen, Festivals und Bildungsprogrammen wie der UCLA (Universität von Kalifornien, Los Angeles, USA), dem HZT (Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz, Berlin, Deutschland), dem Tanztreffen der Jugend (Berliner Festspiele, Berlin, Deutschland), Internationale Bühnenwerkstatt (Graz, Österreich), Queere Ringvorlesung (Goethe-Universität Frankfurt) und Fresh Festival (San Francisco, USA).

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