Werdegang / Ausbildung: 
lebt und arbeitet als Choreograf, Tänzer und Performer in Berlin. 1981 in Leipzig geboren, begann er sich ebenda Ende der 90er Jahre für zeitgenössischen Tanz zu interessieren und führte zahlreiche autodidaktisch entstandene Soloperformances in Galerien und Clubs auf. Nach seiner Ausbildung in Berlin und Montpellier arbeitete er u.a. als Tänzer und Performer für Martine Pisani, Meg Stuart/Damaged Goods, Pieter Ampe, Thomas Lehmen, Begüm Erciyas und Corinna Harfouch.

Innerhalb seiner Choreografien entwickelt Hermann Heisig ein eigenwilliges Bewegungsvokabular, das sich Effizienz widersetzt und aus Elementen des Kontrollverlusts, sowie freiwilliger und unfreiwilliger Komik Funken schlägt.
2018 kreierte Hermann die Gruppenchoreografie „slave to the rhythm“, eine freie Interpretation rhythmisch-musikalischer Gymnastik nach Emile Jaques-Dalcroze. 2019 entstand daraus das Solo „singing machine“ in den Berliner Sophiensaelen. In Zusammenarbeit mit der Künstlerin, Autorin & Filmemacherin Anna Zett entwickelt er seit 2020 das künstlerische Forschungsprojekt RESONANZ - postsozialistische Gruppenimprovisation.