Werdegang / Ausbildung: 
Janin studierte Architektur an der TU Berlin und Kunst mit der spezifischen Ausrichtung Raumstrategien an der Kunsthochschule Weißensee.
Parallel zu ihrem Studium arbeitete sie für namhafte Künstler wie Olafur Eliasson, Jorinde Voigt und Jeppe Hein. Nach Abschluss ihres Studiums lehrte sie Bildende Kunst am Institut für Architektur an der TU Berlin und arbeitet heute in der künstlerischen Forschung.

Janin Walter ist eine Multimedia-Künstlerin, die ihre künstlerischen Arbeiten/Projekte auf der Grundlage von Forschungsergebnissen entwickelt. Sie verwendet verschiedene Medien wie Video, Installation, Performance und Malerei, um ein bestimmtes Thema zu erforschen.

Von der Architektur kommend hat Janin in den letzten 10 Jahren hauptsächlich an Themen gearbeitet, die mit Architektur oder urbanen Räumen zu tun haben. Beispiele dafür sind "True girls show", ein Projekt, das die Sehnsucht von Frauen nach einem bestimmten Leben in China untersuchte, oder "Journey of Finding beauty", ein Projekt, das versuchte, "Schönheit" in Bezug auf die Architektur in Muscat / Oman zu definieren.

2018 entwickelte Janin Walter ihr Interesse für Neurowissenschaften und die Körper-Geist-Verbindung. Ihre Forschungen fließen in ihre Bilder ein. Manchmal benutzt sie ihren eigenen Körper, um mit bestimmten Heiltechniken zu experimentieren, ein anderes Mal fließen harte Fakten der Neurowissenschaft in ihre Arbeiten.
Wichtige Projekte / Ausstellungen: 
Die Künstlerin stellte ihre Kunstwerke in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Europa, Asien, den USA und dem Nahen Osten aus, zuletzt in Teneriffa, Hannover und Berlin.
Auszeichnungen / Preise: 
Seit 2010 erhielt sie mehrere Stipendien zur Teilnahme an Artist in Residence Programmen, u.a. Guangzhou/China 2010 und 2011, Hongkong 2012, Riga/Lettland 2013 und Muskat/Oman 2017.