Werdegang / Ausbildung: 
Wenn man den aktuellen art space der Künstlerin betritt, so empfängt einen augenblicklich das vielbesungene und sehnsüchtig herbeigesehnte „alte Berlin“, ein verschrobener sympathischer Hauch leicht frivoler Gemütlichkeit. An den schwarzen und roten Wänden in wechselnden Ausstellung präsentierte Bilder, auf der Bühne ein junge Diva und im Hinterzimmer, rauchend, lachend und umgeben von einigen VIPs, die Chefin selbst. Who the fuck is Lena Braun? Die Künstlerin lässt sich mittels Genremustern kaum erfassen, denn sie erfindet sich ständig neu. Mal schreibt sie Songs und präsentiert die live, dann fabriziert sie riesige Collagen und Installationen. Lena Braun ist aber auch eine Kuratorin, die Talente entdeckt und fördert, eine Journalistin, die Verborgenes aufspürt und mit leichter Hand beschreibt und eine Autorin, die soeben ihren 5. Roman verfasste. Lena Braun spielte Theater, stand für die jüdisch-südafrikanische Choreographin Robin Orlin in Paris, Montpellier und Berlin auf der Bühne. Die Künstlerin eröffnet 2003 am Schlesischen Tor einen Performanceclub und trifft mit dem Barbie Deinhoff’s den Nerv der Zeit. Sie tourt mit Kunstaktionen, Performances und Ausstellungen durch Berlin und Europa, sie war Protagonistin des Berlinale-Films Gender X von Julia Ostertag, und sie eröffnete in der Neuköllner Weserstraße in einem Ex-Puff einen Pink Palace, den Kunstraum Su de Coucou.
Wichtige Projekte / Ausstellungen: 
PROJEKTE (AUSWAHL)
2017 - BE GANZ SATT YOURSELF, Kunstaktion, Schwuz im Rahmen von 48 Stunden Neukölln
2010 - P60, Amsterdam, Niederlande, Festival MOVING BUILDINGS, Festivalbeteiligung mit Kunstvideo „HAIRSPRAY II“
2009 - SO36, Performance-Festivals „STIGMA“, Konzept und Projektleitung, gefördert vom Kunstamt Kreuzberg
2008 - Soho-Festival, Wien, Österreich, gefördert von Frauen/Stadt/Wien, Festivalbeteiligung/Performanceprojekt
2008 - Kunstraum Kreuzberg/ Bethanien, Berlin „Rotes Haus“ – Ausstellungskonzept/ Installation/ Performance
2007 - Forum Stadtpark, Graz, Österreich, Festival „GOLD, Armut war gestern“, Beitrag „Zuchthausköder“, interaktive Kunstaktion & Ausstellung
2006 - Neue Nationalgalerie Berlin, Performance-Nacht „Melancholie ist Luxus“, im Rahmen der Ausstellung „Melancholie“
2003 - Festival der Regionen, Alter Schlachthof, Wels, Österreich, Einakters „Die Hassfabrik“ mit den Geschwistern Brüll
GRUPPENAUSSTELLUNGEN (AUSWAHL)
2018 - art space BARBICHE, Berlin, Hommage á Palomo Spain
2017 - KINDL Zentrum für zeitgenössische Kunst, Berlin, Up and Down - kuratiert von An Paynhuesen, Installation California Roll Inside Out
2016 - Galerie „K-Salon“, Berlin, GOLDTRAIN, Ausstellungskonzept & Performance „Die Fütterung des Goldmonds“
EINZELAUSSTELLUNGEN (AUSWAHL)
2017 - Galerie Woyy, Berlin, Ausstellung und Kunstaktion
2015 - Kunstraum Gerry Wruss, Venedig, Italien,Hommage á Peggy Guggenheim
Auszeichnungen / Preise: 
Stipendium MoMA PS1 New York/ Berliner Kultursenat BOUDOIR IN EXILE