Werdegang / Ausbildung: 
Lisa Premke studierte Architektur und bildende Kunst an der Rietveld-Akademie in Amsterdam. Bereits während ihres Studiums begann sie sich mit der Korrelation von Architektur und Klang zu beschäftigen und vertiefte dieses Interesse während ihres Masters of Sound an der Glasgow School of Arts. Ihre großformatigen architektonischen Klanginstallationen beziehen sich überwiegend auf den Ort, seinen Kontext, seine Ästhetik und seinen Klang. Ihre Arbeit untersucht die Stimme von Objekten und Räumen, um kollektive Verluste zu personifizieren. Seit 2018 arbeitet sie eng mit der Choreografin Mirjam Gurtner zusammen (SKINNED 2018/19, FIGURES 2020). Sie arbeitet ausserdem als Sounddesignerin für Film, Bühne und Hörspiel. Lisa lebt und arbeitet in Berlin. Jüngste Ausstellungen sind die akustische Installation 'Singing Patterns', die für den öffentlichen Raum auf der Kochi Muziris Biennale (IND) 2018 geschaffen wurde, sowie 2021 die Solo-Ausstellung 'Material matters - Die Ästhetik des Nutzens' im Saalbau Neukölln, die ortsspezifische Arbeit 'Lache' im Parkhaus Hannover Lehrte für das Klangkunst Festival Intraregionale und die aktuelle Gruppenausstellung des Haus am Kleistpark im Rahmen ihrer Nominierung für den diesjährigen Kunstpreis.
www.lisapremke.de

Szenografie/Raumkonzept für die outdoors performance PLAY von Mirjam Gurtner
Auszeichnungen / Preise: 
2019 wurde Lisa Premke mit dem Neuköllner Kunstpreis ausgezeichnet und sie ist derzeit nominiert für den Kunstpreis Haus am Kleistpark mit ihrer Arbeit 'Soft Power: Neighbours'.