Werdegang / Ausbildung: 
Opera Lab Berlin, gegründet 2013, ist ein Berliner Ensemble für zeitgenössisches Musiktheater, das sich der zeitgenössischen Musik in Verbindung mit allen darstellenden Künsten widmet. Das Ensemble versteht sich als Labor der Stimme und des Instrumentalspiels und versammelt Künstlerinnen und Künstler aus allen Bereichen des Musiktheaters. Hier wird gefiltert, gekocht und destilliert, zersetzt, erhitzt und vereist, verbunden, kristallisiert und wieder eingeschmolzen; solange, bis etwas Neues entsteht.
Wichtige Projekte / Ausstellungen: 
Seit seiner Gründung realisierte Opera Lab Berlin zahlreiche Produktionen. Die Uraufführungen „Wonderful Things“ (2014) und „Gunfighter Nation“ (2016 und als DVD bei WERGO/Schott 2017), komponiert von Evan Gardner, entstanden am Ballhaus Ost. Stückentwicklungen (u.a. „WORDS“, 2014) sowie szenische Neuinterpretationen von Musiktheaterwerken (u.a. „Staatstheater“ von Mauricio Kagel, 2017) stehen ebenso auf dem Programm wie Kooperationen mit etablierten Institutionen (u.a. „Macbeth“ von Salvatore Sciarrino in der Regie Jürgen Flimms an der Staatsoper Berlin 2014, Mitwirkung bei „Schwindel der Wirklichkeit“ an der Akademie der Künste Berlin 2015, die Uraufführung „Wir aus Glas“ bei der Münchener Biennale für neues Musiktheater in der Regie David Hermanns 2018).
Für die experimentelle Musiktheaterreihe IM FELD bringt Opera Lab Berlin seit 2015 Komponisten und Regieteams zusammen, die gemeinsam mit dem Ensemble im Acker Stadt Palast Berlin in jeweils ein- bis zweiwöchigen Proben- unProben- und Aufführungsphasen kleinere Produktionen von zeitgenössischem Musiktheater realisieren. Aufführungen von „Love & Diversity“ (Manos Tsangaris), „Salon Q“ (Georg Nussbaumer), „Körper/Schatten“ (Ulrich Kreppein), „Music as Emotion“ (Trond Reinholdtsen), „A.MEN“ (Carola Bauckholt) und „Humbug“ (Bernhard Lang) gehörten zu den Highlights der Serie.