»Wie lange wirst du mich lieb haben? Vermutlich bis zur ersten Runzel! Ich weiß jetzt, dass man, wenn man erst seine Schönheit verliert, alles verloren hat.« In der Blüte seiner Jugend äußert Dorian Gray einen kühnen Wunsch: Sein Porträt möge an seiner Stelle altern und von seinen Sünden das zarte Gesicht verunstalten lassen.
Mit seinem einzigen Roman zeichnet der irische Schriftsteller Oscar Wilde (1854-1900) das Bild einer dekadenten, urbanen Oberschicht, die sich ganz dem Streben nach Schönheit, Rausch und Entgrenzung verschrieben hat. Er hält unseren Eitelkeiten damit einen Spiegel vor und hinterfragt den uns nur allzu oft quälenden Wunsch nach Schönheit und jugendlicher Frische.
»How long will you like me? Till I have my first wrinkle, I suppose. I know, now, that when one loses one’s good looks, whatever they may be, one loses everything.« In the prime of his youth, Dorian Gray makes a bold wish: May his portrait age in his place, and may his sins deform its delicate face.
In his only novel, the Irish writer Oscar Wilde (1854-1900) paints a picture of a decadent urban upper class that has devoted itself entirely to the pursuit of beauty, intoxication and dissolution. He holds up a mirror to our vanities and questions the desire for beauty and youth that is tormenting us all too often.
Veranstaltungsort und Öffnungszeiten: 
PAS-10
Fr 19:00 bis 20:00
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Sa 19:00 bis 20:00
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Sa 21:00 bis 22:00
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