Wir sind ständig mit Vorhersagen konfrontiert, wie sich die Interaktion mit unserer Umwelt ändern wird. Zwar ist Veränderung unvermeidlich, aber die wichtigsten Entwicklungen werden meist erst in Retrospekt identifiziert und stimmen selten mit den Vorhersagen überein. Der Wald steht als Platzhalter für Urspünglichkeit, behütender Ort, Bedrohung, Sinnbild des Umweltschutzes etc. Welche „natürliche Umgebung“ werden wir für die Zukunft vorhergesagt gehabt haben? Und wie sehr werden wir darin getäuscht gewesen sein? Die Installation thematisiert solch ein Szenario: Wir behalten Recht, da die Zukunft tatsächlich in einer künstlichen Umwelt stattfindet, aber liegen doch falsch, da sie analog statt virtuell ausfällt.
Fabric Forest addresses how the complex interactions of ourselves with our environment are constantly predicted to change. Yet, while change is inevitable, these predictions rarely match what - in retrospect - is identified as the major development. The forest here is used as a stand-in: A primordial environment, nurturing, menacing, a classic topic of environmentalism, etc. The piece asks, In the future, what will have been being considered as a natural environment? And how wrong will all the predictions have been? This installation illustrates one such scenario in which predictions were correct for an artificial environment but wrong in the sense that it turned out to be analogue rather than virtual.
Veranstaltungsort und Öffnungszeiten: 
PAS-06
Ganghoferstr.
2
12043
Berlin
Fr 19:00 bis Sa 02:00
PAS-06
Ganghoferstr.
2
12043
Berlin
Sa 11:00 bis So 02:00
PAS-06
Ganghoferstr.
2
12043
Berlin
So 11:00 bis 19:00
Künstlerprofil(e):