Die Fotoserie Making Kin plädiert für die Welt als Wahlfamilie. Denn in queeren Bezügen ist die Wahlfamilie oft die wirkliche Heimat. Wir lernen früh, dass wir Verwandtschaft radikal anders denken müssen, um zu überleben.
Making Kin stellt die Frage, wie wir uns wieder mit Lebewesen dieser Erde verbinden können. Dabei nutze ich meine nicht-binäre Identität, um die Welt neu zu strukturieren: Making Kin sucht nach Inspiration, um Gender neu zu denken. Pflanzen schreiben sich durch Projektion in meinen Körper ein und ergänzen ihn um Dimensionen, die im Zwei-Geschlechter-Modell unsichtbar bleiben. Dabei nutze ich meinen Körper als das, zu dem er Menschen im alltäglichen Leben unbewußt dient: als Projektionsfläche.
The photo series Making Kin advocates the world as chosen family. For in queer communities chosen family oftentimes is the real home. We have to learn early that we need to conceptualize family radically different in order to survive.
Making kin poses the question how we can reconnect to the all the critters on this planet. In doing so I use my non-binary identity to restructure the world: Making Kin is looking for inspiration in order to rethink gender. Plants merge to my body through video projections visually adding dimensions which the binary gender system renders invisible. In this way, I use my body in a way it unconsciously serves people in everyday life: as a projection surface.
Veranstaltungsort und Öffnungszeiten: 
Fr 19:00 bis 22:00
Sa 10:00 bis 22:00
So 10:00 bis 19:00