Ulrike Dornis zeigt figürliche Malerei, die sich auf Komposition und Bilderfindung der Renaissance bezieht diese aber heutig interpretiert. Den Betrachtenden vermittelt sich eine Spannung zwischen pathetischer Haltung und dem scheinbar ganz profanen Erscheinungsbild der modernen Modelle. Dabei ist nicht nur ein Nichtverstehen des ursprünglichen Sujets zu beobachten, sollte die kunsthistorische Vorlage nicht bekannt gewesen sein. Zugleich wird die von Renaissancemalern gezielt eingesetzte Körperführung und Inszenierung plötzlich ganz unmittelbar verständlich. Die modernen und dekonstruierten (Historien)gemälde machen entsprechend die Zeitbedingtheit beziehungsweise die Universalität der Kunst deutlich.
Ulrike Dornis shows figurative painting, which refers to the composition and pictorial invention of the Renaissance but interprets it today. The viewer is confronted with a tension between the pathetic attitude and the seemingly profane appearance of modern models. It is not only a lack of understanding of the original subject that can be observed, if the art historical model was not known. At the same time, the body guidance and staging used specifically by Renaissance painters suddenly become immediately comprehensible. The modern and deconstructed historical paintings accordingly illustrate the temporality and universality of art.
Veranstaltungsort und Öffnungszeiten: 
FLU-16
Am Sudhaus
3
12053
Berlin
Fr 19:00 bis Sa 01:00
FLU-16
Am Sudhaus
3
12053
Berlin
Sa 12:00 bis So 01:00
FLU-16
Am Sudhaus
3
12053
Berlin
So 12:00 bis 19:00
Künstlerprofil(e):