The 2022 festival theme had a lively and controversial discussion. In the end, the decision was made in favor of a Turkish phrase:
Kafayı yemek / Ich esse meinen Kopf / I am going to eat my head off.
Kafayı yemek is one of the most used phrases in the Turkish language. Kafayı yemek is a way of questioning the moment, but it can also be a strong unexpected reaction to a dramatic event. Kafayı yemek is multifaceted.
On the 48 Hours website you can find a text about our festival theme by Canberk Akçal and Elif Yıldırım, two curators* from Istanbul.
We are excited and looking forward to your ideas.
The application phase for the festival starts on December 15, 2021 and ends on February 02, 2022. You can register under the menu item "Open Call".

For questions: 030 / 68 24 78 21/22 (Mon - Fri: 11-15 h)

 

Der Infopunkt

Sie finden einen Infopunkt in der Passage, Karl-Marx-Straße 131.
Zeiten:
Freitag: 18-22 Uhr
Samstag: 13-18Uhr
Sonntag: 12-18 Uhr

Zentrale Ausstellung "O"

48 Stunden Neukölln ist zu Gast im KINDL - Zentrum für zeitgenössiche Kunst und zeigt 18 künstlerische Positionen im Kesselhaus. Die zentrale Ausstellung bietet einen guten Einstieg in das Festival und hält in den unterschiedlichsten Medien und Kunstsparten eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema "Luft" bereit.

Im Jahr 2021 wird die zentrale Ausstellung des Festivals zum ersten Mal phygital stattfinden. Zwischen dem physischen Veranstaltungsort, dem KINDL - Zentrum für zeitgenössische Kunst, und seiner digitalen Erweiterung in gather.town, werden in der Ausstellung "O" verschiedene Aspekte der ausgewählten Kunstwerke präsentiert. Online schafft "O" einen Raum, in dem das Publikum die Künstler*innen treffen, neue Facetten der Kunstwerke erleben und an von Avataren geführten Touren teilnehmen kann - alles zu 100% Covid-19-sicher.
Digitale Ausstellung auf gather

ART SPACE LAB

In der dezentralen Ausstellungsreihe ART SPACE LAB sind dieses Jahr sechs kuratorische Projekte zu sehen. Die Gruppenausstellungen finden sich jeweils in einem Neuköllner Kunstort wieder und unterstreichen den dezentralen Charakter des Festivals. Im cinea.st in der Richardstraße erwartet euch eine Schaufensterausstellung u.a. zu den Spuren der Vergangenheit, die immer in der Gegenwart präsent sind. Der Kunstverein Neukölln führt drei Berliner Künstler*innen zusammen, die skulptural-installativ arbeiten. In der Kulturscheune Rixdorf können sich die Besucher*innen zu den neuesten Trends im Bereich Air-Investment beraten lassen. Die Ausstellung PRACHTAYAMA im Prachtsaal Studio stimuliert das sympathische und parasympathische Nervensystem mit einer Vielzahl von Medien. Zuhören ist eine verkörperte Praxis und wird im Top e.V. in der Schillerpromenade bei der Ausstellung Listening to listening ergründet. Und in der Zönotéka erwartet euch eine Schaufensterausstellung zum Querschnitt künstlerischer Interpretationen und pseudowissenschaftlicher Szenographien über paläontologische Epochen.

SIGNALS

Vier Installationen aus unserer Projektreihe SIGNALS machen im öffentlichen Raum auf die 48 STUNDEN NEUKÖLLN aufmerksam. Für seine Installation Aushang baut Daniel Hölzl das exakte Volumen eines Wohnraums in der Schillerpromenade aus Fallschirmseide nach und hängt den aufgeblasenen Raumkörper von außen an die Fassade. Eine ergänzende Soundarbeit von Jonas Höschl beschäftigt sich mit physischem und sozialem Raum und verortet Aushang in der konkreten Umgebung Neuköllns.  Lars Wunderlich gestaltet für The Sky Over There eine Brandmauer am Herrnhuter Weg: Ein QR-Code ermöglicht den Zugriff auf Wetterkameras, die den Himmel über dem indischen Chennai zeigen. Auf dem Dach der Neuköllner Oper installiert Maja Spasova mit Question Mark ein zehn Meter hohes, aufblasbares Fragezeichen, das weithin sichtbar Fragen nicht nur zur Zukunft von Kulturinstitutionen stellt. In der Installation parachute(s) des QUO Kollektiv verweisen über 100 im Festivalgebiet verteilte Fallschirme via QR-Codes auf Kunstwerke im digitalen Raum; ihren Mittelpunkt findet die Installation an der Thomasstraße auf der Höhe des Körnerparks.

Online Programm

Über das digitale Programm auf der Homepage der 48 Stunden Neukölln werden eine Vielzahl an Kunstprojekten gezeigt, die als Livestreams, Augmented Reality und virtuelle 3D Ausstellungen einsehbar sind.

Podcast

In diesem Jahr haben wir einen begleitenden 6-teiligen Podcast entwickelt. Dieser heißt "Audioart" und ist auf allen gängigen Podcast-Plattformen verfügbar. Mit dem Podcast erhalten ihr spannende Einblicke hinter die Kulissen des Festivals. In jeder Folge treten zwei bis drei künstlerische Positionen in den Dialog, um zu erzählen, wie sie sich mit dem diesjährigen Thema Luft auseinandergesetzt haben. Welche Materialien, konzeptionellen Gedanken und künstlerischen Sparten sich zu den Festival-Beiträgen vereinen und wie die Stimmen und Geschichten der Künstler*innen klingen, erfahren sie beim Reinhören.

Kunstvermittlung

Seit jeher dient das Flanieren der geistigen Stimulation und der legeren körperlichen Aktivierung. Durch die Stadt schlendernd, können wir einen Moment der Weitsicht finden, miteinander plaudern, unsere Gedanken schweifen lassen oder einfach nur gehen. Nicht selten erleben wir mäandernd unsere Alltagsumgebung plötzlich neu oder entdecken übersehene Besonderheiten. Mit dem diesjährigen Kunstvermittlungsangebot laden wir dazu ein, in diversen öffentlichen Touren die Vielfältigkeit der Festivalbeiträge und so auch Facetten des Bezirks im Dialog zu erfahren.

PLEIN-AIR TOUREN

Ausgehend von der zentralen Ausstellung im Kesselhaus des KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst bieten die Plein- Air Touren einen Überblick zu Installationen im öffentlichen Raum (Signals), über Kunst an dezentralen Orten (ArtSpace Labs) zum Nachbarschaftscampus am Dammweg. Moderiert von unseren Kunstvermittler*innen in deutscher Sprache, deutscher Gebärdensprache oder in englischer Sprache, werden ausgewählte Aspekte des vielfältigen Festivalprogramms im Spaziergang an der frischen Luft beleuchtet und gemeinsam erfahren.

Treffpunkt: Nebeneingang Kesselhaus

Termine: Fr 18:45, Sa 12:45, 14:45, 16:45, 18:45 Uhr; So 12:45, 14:45, 16:45 Uhr

Dauer: 120 Minuten

Informationen zu Touren in Englisch und DGS erfahren sie über die Webseite und Facebook/ Instagram. Gezielte Fragen zur Vermittlung können auch an kunstvermittlung@kulturnetzwerk.de gestellt werden.

MOBILE TRANSMITTER

An verschiedenen Standorten können unsere mobilen Kunstvermittler*innen mit Ihnen ins Gespräch kommen und auch behilflich sein bei praktischen Fragestellungen zum Festival. Sie sind zu erkennen an ihren baumwollbeuteln mit Festivallogo.

Termin/Ort:
Raum Kesselhaus/ KINDL Fr 19 – 21 Uhr; Sa 15 – 17 Uhr; So 15 – 17 Uhr

Raum Passage Fr 19 – 20 Uhr

Raum Schillerstr./Fontanestr. Sa 13 – 15 Uhr

Raum Thomasstr./Rübelandstr. Sa 16 – 18 Uhr

Raum Herrnhuter Weg Sa 19 – 21 Uhr

Raum Landwehrkanal So 13 – 15 Uhr

Raum Richardplatz So 16 – 18 Uhr

further dates

With the start of the application phase, the team and festival management are open for discussions on project ideas and proposals. We advise on questions of implementation, space search, the necessary permits and questions about funding at the following number or also by mail:

030 / 68 24 78 21/22, Monday - Friday 11-15 hrs.
48stunden@kulturnetzwerk.de

Last but not least, the Department of Culture of Neukölln supports this festival through its own funding of artists* who develop a contribution especially for this festival. The application deadline is Friday, January 14, 2022: More Infos

 

 

Firehouse Session

Das Festivalthema 2022 hatte eine lebhafte und kontroverse Findungsphase. Am Ende fiel die Entscheidung auf eine türkische Redewendung:
Kafayı yemek / Ich esse meinen Kopf / I am going to eat my head off
Kafayı yemek ist eine der meistbenutzten Redewendungen in der türkischen Sprache. Kafayı yemek ist eine Methode den Moment zu hinterfragen, kann aber auch eine starke unerwartete Reaktion auf ein dramatisches Ereignis sein. Kafayı yemek ist vielfältig.
Auf der 48 Stunden Website gibt es einen Text zu unserem Festivalthema von Canberk Akçal und Elif Yıldırım, zwei Kurator*innen aus Istanbul.
Wir sind gespannt und freuen uns auf eure Ideen.
Die Bewerbungsphase für das Festival startet am 15. Dezember 2021 und endet am 02. Februar 2022. Unter dem Menüpunkt “Open Call“ könnt ihr euch registrieren. HIER geht es zum Text

Bei Fragen: 030 / 68 24 78 21/22 (Mo - Fr: 11-15 Uhr)

Firehouse Session

Weitere Termine:

Mit Beginn der Bewerbungsphase stehen Team und Festivalleitung für Gespräche zu Projektideen und -vorschlägen zur Verfügung. Wir beraten bei Fragen der Umsetzung, Raumsuche, den notwendigen Genehmigungen sowie bei Fragen zur Finanzierung unter folgender Nummer oder auch per Mail:

030 / 68 24 78 21/22, Montag - Freitag 11-15 Uhr
48stunden@kulturnetzwerk.de

Last but not least, der Fachbereich Kultur von Neukölln unterstützt dieses Festival durch eine eigene Förderung von Künstler*innen, die speziell für dieses Festival einen Beitrag entwickeln. Die Bewerbungsfrist endet am Freitag, den 14. Januar 2022: Hier bewerben

Die Bewerbungsfrist für den Neuköllner Kunstpreis 2022 ist vorbei. Wir danken für die vielfältigen und spannenden künstlerischen Eindrücke aus dem Kiez. In der ersten Jurysitzung am 29. November wurden sieben Künstler*innen und ihre Werke für den Kunstpreis nominiert. In der zweiten Sitzung am 11. Februar 2022 werden die drei Finalist*innen ausgewählt. Am 14. Februar ist Preisverleihung und Ausstellungseröffnung in der Galerie im Saalbau. Wie das letztendlich stattfindet, hängt natürlich von den dann geltenden Corona-Regulierungen ab.

Wir freuen uns auf Kunst aus Neukölln! 

Der Neuköllner Kunstpreis ist eine Kooperation des Fachbereichs Kultur mit dem Kulturnetzwerk Neukölln. Ideell und finanziell wird dieses Veranstaltungsformat unterstützt durch die Wohnungsbaugesellschaft STADT UND LAND.

Neuköllner Kunstpreis 2022

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