Mit dem Thema Neue Echtheit tauchte das Festival in die Welt der digitalen Realitäten ein! Für die Besucher*Innen war es spannend zu sehen und zu erleben, wie die Künstler*innen sowohl unterschiedliche Aspekte digitaler und analoger Prozesse, als auch den Einfluss neuer Medien und virtueller Erfahrungswelten im Kontrast zu realen und unmittelbaren Erlebnismöglichkeiten darstellten.

An zwei zentralen Orten gab es große Gruppenausstellungen: in der ehem. Sparkasse Neukölln (BANK, BLANK) und im Kesselhaus des KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst (IRRReal). In beiden Ausstellungsformaten ging es um die Frage nach Authentizität in der Kunst und neuen Formen der Wirklichkeitsaneignung. Hier kamen unterschiedliche kuratorische Konzepte zum Tragen, was den vergleichenden Besuch lohnend machte. Insgesamt wurden allein hier über 40 künstlerische Positionen gezeigt. Insbesondere die Arbeiten aus dem Bereich der Virtual Reality erregten das Interesse des Publikums.

Im öffentlichen Raum entstanden an fünf Stadtplätzen Installationen und partizipative Formate, die Passant*innen und Festivalbesucher*innen in eine Interaktion einbanden. Ziel war, das gesamte Gebiet attraktiver für Publikumsbewegungen zu machen. Davon profitierten viele dezentrale Festivalorte. Neben den Veranstaltungen im Hauptfestival hatten ebenfalls wieder zahlreiche Ateliers und Projekträume geöffnet, die einen Einblick in die lebendige lokale Kunstszene vermittelten.

Ein stark erweitertes Kunstvermittlungsprogramm ermöglichte vielen Menschen einen direkteren inhaltlichen Zugang zur zeitgenössischen Kunst.

 

443 Veranstaltungen, davon: 272 Festivalbeiträge, 89 Offene Ateliers und Projekträume, 12 Angebote der offiziellen Kunstvermittlung, 12 allgemeine Führungen, 58 Events bei JUNGE KUNST NK, über 1.200 teilnehmende Künstler*innen, 252 Festivalorte, über 65.000 Besuchende