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  • Intervention
  • Kunst im öffentlichen Raum

Maxi Golf

Barrierefreier Zugang
Fr., 23.06. 19:00–22:00 Uhr Sa., 24.06. 12:00–22:00 Uhr So., 25.06. 12:00–19:00 Uhr
Eine schlauchartige Bande macht aus Straßen, Plätzen und Stadtobjekten eine urbane Mini- golfbahn. Maxi-Golf fordert die Multicodierung von Stadtraum und erklärt unsere alltägliche Umgebung zum Spielfeld. Welche Untergründe und Situationen lassen sich bespielen? Und sieht der Elsensteg nicht schon immer aus wie eine große Minigolfbahn? Hier wird über den Neuköllner Schifffahrtskanal gespielt, das Ziel befindet sich mittig auf dem höchsten Punkt der leicht gebogenen und asphaltierten Fußgängerbrücke. Wer schafft es, den Ball mit einem gezielten Schlag von links oder rechts ins Ziel zu befördern? Oder mithilfe von Passant:innen oder der Fahrrad-Schiebehilfe direkt auch noch die Treppenstufen zu überwinden? Wofür ist der öffentliche Raum da? Und was können wir darin mit unserer Fantasie Neues erleben?
Im Verlauf des 48h Neukölln Festivals bespielt die Maxi-Golf-Bahn am Freitag Abend, Samstag und Sonntag jeweils einen neuen Standort. Die Installation besteht aus der Bande, dem Ziel, Schlägern und Bällen. Mitspielen können alle, die vorbeikommen. Als direkte Mitspieler:innen am Schläger, als Support oder Kollaborateur:in für eine knifflige Spiel-Situation, als gezieltes oder unabsichtliches Hindernis. Während der Installation werden Orte wie die Fußgängerbrü- cke weiterhin in ihrer ursprünglichen Funktion genutzt. Passant:innen und Spieler:innen über- schneiden sich so zwangsläufig.

Kurz-Bio

Maxi-Golf entsteht als situative Kollaboration Architektur, Kunst und Urbane Praxis.

Leon Klaßen studierte Architektur in Berlin. Der Fokus liegt auf kollektiven Prozessen und installativen Situationen im Randbereich der Architektur. Die Projekte verbinden Gestaltung und Technologie und sind situativ und interdisziplinär.

Maire Cordts experimentiert und forscht im erweiterten Spektrum der Architektur. Als Urbane Praktikerin gestaltet und fordert sie kollektive Handlungsräume, aktive Gestaltungsprozesse und stadträumliche Aneignung.

Lisa van Heyden studierte Architektur in Berlin. Durch eine künstlerische Herangehensweise erforscht sie die Potentiale der räumlichen Praxis, beschäftigt sich mit der Interaktion von Mensch und Umwelt, städtischer Kultur und sozialen Beziehungen

Ort

Am Südhaus
12053 Berlin
Deutschland

Infozentrale Vollgutergemeinschaftsgarten

Kontakt

015736818198

Barrierefreiheit

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