Gefangen im Netz des Konsums

Dinge, die uns im Alltag begegnen haben einen langen Weg hinter sich. Es mangelt zunehmend an Transparenz. Diesen Zustand nehmen wir hin ohne Herstellungsketten und deren Missstände zu hinterfragen. Wir steuern darauf zu, unseren eigenen Lebensraum zu vernichten und bewegen uns auf einem Seidenfaden, der zu reissen droht. Das Zuviel an Haben & Wollen endet zwangsläufig in einem Boom und dem daraus resultierenden Absturz. Mit der Zerstörung von weggeworfenen Textilien entwickeln wir etwas Neues. Das Schaufenster verwandelt sich eine Fleischertheke, um den übermässigen Konsum von Fleisch zu kritisieren. Das Netz im Rauminnern symbolisiert die globalen Verstrickungen.
Things that we encounter in everyday life have come a long way. There is an increasing lack of transparency. We accept this state of affairs without questioning production chains and their shortcomings. We are heading for the destruction of our own living space and are moving on a silk thread that threatens to tear. The excess of having & wanting inevitably ends in a boom and the resulting crash. With the destruction of discarded textiles we develop something new. The shop window is transformed into a butcher's counter to criticize the excessive consumption of meat. The net inside the room symbolizes the global entanglements.
Location and dates: 
Fri 19:00 to Sun 19:00