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Eine feministische Geographie des Schweigens.

Alessandra Bari

Fr., 28.06. 19:00–22:00 Uhr Sa., 29.06. 13:00–20:00 Uhr So., 30.06. 12:00–18:00 Uhr
Begeben Sie sich auf eine transformative Reise zur Erforschung von Geografien des Klangs, der Stille und urbaner Identitäten. Unser Ziel ist es zu erforschen, ob wir eine feministische Geografie der Stille in Berlin erstellen können und zu verstehen, wie Berlin Inklusivität und Gerechtigkeit für alle seine Bewohner fördern kann.

In der Geografie geht es um die Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt, sowohl zu der vom Menschen geschaffenen als auch zu der natürlichen.
Die Geographie der Stille will die Beziehung zwischen Berlin und seinen Geräuschen und Schweigen untersuchen.
Eine geschlechtsspezifische Perspektive bietet eine Möglichkeit zu verstehen, wie die daraus resultierenden Emotionen auf Menschen mit unterschiedlichen Identitäten wirken.

Sektion I - Geographien der Macht und der Geschlechter in urbanen Räumen.
Unsere Städte prägen und beeinflussen soziale Beziehungen, Macht und Ungleichheit. Räume sind in Formen und Merkmale gegliedert, die wir als männlich oder weiblich bezeichnen könnten, was die Vorstellung verstärkt, dass Geschlecht eine binäre Opposition ist. Wie prägt und beeinflusst die Stille die Stadt? Folgt die Wahrnehmung und das Bedürfnis nach Stille diesen Geschlechternormen?

Sektion II - Der Stille zuhören: Die Klangwelten Berlins enträtseln.
Das Forschungsprojekt soll die Erfahrungen den Bürger*innen mit der Stille in Berlin untersuchen. Ich werde das Ergebnis in Form einer Installation ausstellen, die verschiedene Maps (Orte, Klänge, Emotionen, Worte, Aktivitäten) visualisiert. Die Menschen, die die Ausstellung besuchen, können sich ebenfalls beteiligen und sie mit ihren Beiträgen und Überlegungen bereichern.

Aufbau einer feministischen Geographie der Stille in Berlin.
Das Ergebnis dieser ersten Intervention wird einen soliden Kontext für spätere Feldforschungen wie Klangspaziergänge und Tiefeninterviews liefern, um zu überprüfen, ob es einen Zusammenhang zwischen städtischen Räumen, Stille und Geschlechterdichotomien gibt.

Kurz-Bio

Alessandra Bari

Alessandra Bari ist Architektin und Service Designerin und lebt in Berlin. Im Jahr 2012 war sie Mitbegründerin von Urbanslow, einem Kollektiv, das sich auf die Erforschung und Gestaltung von Stadtlandschaften konzentriert und dabei intellektuelle und handwerkliche Fähigkeiten kombiniert.

In den letzten 10 Jahren war sie an mehreren urbanen Experimenten und Workshops beteiligt, die sich mit sozialer Innovation und öffentlichen Räumen befassten. Sie hat an einem Independentverlagsprojekt und einer Serie von Illustrationen mitgearbeitet. Urbanslow Projekte wurden als Teil des Buches Alterarchitectures Manifesto ausgewählt, das von Undercostruction - Observatory of innovative architectural and urban processes in Europe kuratiert und auf der Plattform www.urbanmatters.org veröffentlicht wurde.

Ort

Rollbergstr. 30
12053 Berlin
Deutschland

JaKuS gGmbH
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