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  • Film & Video

Eine letzte Ehre

Christian Plähn

Fr., 28.06. 19:00 – So., 30.06. 19:00

Im des Lärm des durch die Gentrifikation getriebenen Wandels verstummt ein besonderer Ort.

Inmitten der bedrückenden Gewissheit, dass das Café Pappelreihe im Schillerkiez aufgrund einer Mieterhöhung schließt, soll dieser Treffpunkt unserer Nachbarschaft im Rahmen des 48-Stunden-Neukölln-Festivals eine letzte Ehrung erfahren.

Aus den Wurzeln eines Zeitungsladens, der seit 1994 die Straßen mit Neuigkeiten und Geschichten versorgte, entstand das Café in zweiter Generation und ist ein lebendiges Erbe des Kiezes.

Jeder, der von diesem Ort berührt wurde, ist eingeladen, Teil dieser Aktion zu sein. Es ist eine Gelegenheit, eine letzte Botschaft zu hinterlassen, sei es in Form von Worten, Zeichnungen oder einfachen Gedanken. Eine Möglichkeit, Abschied zu nehmen, Erinnerungen zu teilen und die Bedeutung dieses einzigartigen Ortes zu würdigen.

Parallel läuft im Kino Il Kino am Freitag und im Rollberg Kino am Sonntag Abend der 2020 entstandene und bei den Filmfestspielen in Hof selektionierte Dokumentarfilm Erste Welle über die Rolle der Pappelreihe als Treffpunkt in der Nachbarschaft zu Beginn des Lockdowns als lebendige Erinnerung.

Kurz-Bio

Christian Plähn

Christian Plähn, geb. 1979


Studium an der Hochschule für bildende Künste Braunschweig, Pompeu Fabra in Barcelona

Tätig als Filmemacher, Kommunikationsdesigner und Fotograf.

Wohnt und hält das Leben im Schillerkiez in Neukölln seit vielen Jahren in Fotografien und Filmen fest.

2022 Offizielle Premiere des Dokumentarfilms "Erste Welle", gedreht im Schillerkiez 2020 bei den Hofer Filmfestspielen

Ort

Kienitzer Straße 109
12049 Berlin
Deutschland

Café Pappelreihe
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