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KANNST DU DEN குயில் SINGEN HÖREN ?

Susheela Mahendran zusammen mit Tamilischen Künstler*innen

Fr., 28.06. 19:00–20:00 Uhr Sa., 29.06. 19:00–20:00 Uhr So., 30.06. 18:00–19:00 Uhr
"Kannst du den குயில் singen hören?" ist ein queerer fiction Kurzfilm über 5 tamilen, die sich zu Beginn ihrer Reise noch völlig fremd sind. Sie kommen von unterschiedlichen tamilischen Kontexten und leben in Berlin. Alle verbergen Geheimnisse und mussten in ihren Heimatländern vieles aufgeben und geliebte Menschen verlassen, um die unterdrückerischen Verhältnisse und Realitäten als tamilische Minderheiten zu entkommen. Doch in Berlin angekommen, müssen sie sich weiteren Unterdrückungsmechanismen und Hindernissen entgegenstellen. Auf ihrem Weg des Überlebens und dem Kampf ein neues Leben in Berlin aufzubauen, kommen sich die 5 Fremden näher und schließen starke Freundschaften miteinander. Doch nicht alle schaffen es, wirklich anzukommen und werden weiter von ihren Dämonen verfolgt.

Alle 5 Tamilen können sich mit dem Gesang des Kuyils (tamil: குயில்) identifizieren, einem Vogel, der hauptsächlich in Südasien lebt. Sein Gesang erinnert sie an die Zeit in ihren Heimatländern. Der Kujil hat kein Zuhause. Sie legen ihre Eier meist in die Nester von Krähen. Die Krähenmutter zieht sie wie ihre eigenen auf, denn Krähen und Kujils sehen sich ähnlich, sie haben die gleiche Farbe. Wenn sie erwachsen sind und das Kujil zum ersten Mal singt, merkt die Krähenmutter, dass es nicht zu ihr gehört. Also lässt sie das Kujil im Stich. Der Kujil wurde zum Vogel der Trennung, der Sehnsucht. Aber auch auf andere Weise werden Kujils gesehen, zum Beispiel als Meister der Täuschung, als Brutparasiten, die andere Vögel dazu bringen, ihre eigenen Jungen aufzuziehen.

Kurz-Bio

Susheela Mahendran zusammen mit Tamilischen Künstler*innen

Susheela Mahendran (er/sie) ist ein/e diasporisch Eelam Tamilische/r marxistisch feministische/r Filmemacher*in, Forscher*in und politische Bildungsarbeiter*in. Ihre/seine künstlerischen Filmarbeiten und Promotionsprojekt behandeln Themen von Gewalt und intergenerationalem Trauma. Sie/er arbeitet zu Erfahrungen in der Eelam Tamilischen Diaspora im Kontext von Migration, Flucht und zu Asyl- und Migrationsrecht in Deutschland und Europa. Ihre/seine Filme „The Phantom“(2021), „My Father, Electrician; My Mother, Nurse” (2021), und “The குயில் also sings in Eelam” (2022) laufen in Deutschland auf unterschiedlichen Filmfestivals. „My Father, Electrician; My Mother, Nurse“ wurde auf dem London Short Film Festival am 27. Januar 2024 aufgeführt, damit zum ersten Mal außerhalb Deutschlands.

Ort

Donaustraße 84
12043 Berlin
Deutschland

Subkontinent Space
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