- Performance
- Tanz
monster
giuliana piel x romina geppert
Sa., 04.07. 20:15 - 20:35 Uhr
Weibliche* Wut gilt als hässlich, hysterisch und inakzeptabel. Ihr gesellschaftliches Ansehen ist negativ - sie ist eine Schwäche, die es zu verstecken gilt. Das zeitgenössische Tanzstsück 'monster' folgt dem Bedürfnis Ursprung, Formen und Gestalt der weiblichen* Wut zu erforschen und zu hinterfragen. Wann und warum entsteht diese? Welche körperlichen Reaktionen können wir in uns finden, wenn sie getriggert wird? Wie schmeckt sie, wo sitzt sie und was ist ihre Beschaffenheit?
Durch die ständige Kategorisierung weiblicher* Körper, die Sexualisierung von Körperteilen und -formen oder spezifischer Bewegungen, stehen wir vor der Frage, wie eine Rückeroberung dieser und das Ablegen internalisierter heteronormativer Verhaltensweisen aussehen kann. Dabei interessiert uns, ob und inwiefern Selbstermächtigung möglich ist, ohne dabei sexualisierte Verhaltensweisen zu reproduzieren – und was es bedeutet, genau in diesem Spannungsfeld zu handeln, zu denken, zu fühlen. Um dieses Machtverhältnis zu dekonstruieren und ihm entgegenzuwirken, müssen wir zunächst fähig sein eine andere Realität zu visualisieren und daraus zu handeln. In 'monster' stellen wir die Frage: Müssen wir die Realität so behandeln und in ihr so handeln, als wäre sie schon diejenige, die wir uns erträumen?
Durch die ständige Kategorisierung weiblicher* Körper, die Sexualisierung von Körperteilen und -formen oder spezifischer Bewegungen, stehen wir vor der Frage, wie eine Rückeroberung dieser und das Ablegen internalisierter heteronormativer Verhaltensweisen aussehen kann. Dabei interessiert uns, ob und inwiefern Selbstermächtigung möglich ist, ohne dabei sexualisierte Verhaltensweisen zu reproduzieren – und was es bedeutet, genau in diesem Spannungsfeld zu handeln, zu denken, zu fühlen. Um dieses Machtverhältnis zu dekonstruieren und ihm entgegenzuwirken, müssen wir zunächst fähig sein eine andere Realität zu visualisieren und daraus zu handeln. In 'monster' stellen wir die Frage: Müssen wir die Realität so behandeln und in ihr so handeln, als wäre sie schon diejenige, die wir uns erträumen?
Kurz-Bio
giuliana piel x romina geppert
giuliana piel x romina geppert sind ein zeitgenössisches Tanzduo aus Berlin, das seit 2021 zusammen an Bühnenstücken und Tanzfilmproduktionen arbeitet. Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Auseinandersetzung von feministischen Themenfeldern sowie in der Erforschung von Strukturen zwischenmenschlicher Beziehungen. Ihre Choreografien entstehen aus inhaltlicher Recherche, welcher sich durch Improvisation genähert wird. Ihre Bewegungssprache zeichnet sich durch Minimalismus, Impulsivität, Repetition und Flow aus. Gezeigt wurden ihre Stücke u.a. im LOFFT – DAS THEATER Leipzig, im Theater im Delphi, beim TENDERMESH FILM FEST im Studio DB, im nova space weimar und beim Moving Bodies Dance Festival in Potsdam.