- Aktionskunst
- Installation
slllp slllp wwhhup
Helena Zaïda und Ingerid Frang arbeiten als Duo Zaïda/Frang
Sa., 04.07. 13:00 - 16:00 Uhr
So., 05.07. 13:00 - 16:00 Uhr
Wenn du deinen Mund öffnest, um zu essen, öffnest du ihn auch für Fragmente der Außenwelt. Sie dringen in deinen Körper ein: Kleine Teilchen von draußen werden Teil deines Inneren.
Du als Mensch hast eine Art Hülle, die dich vom Rest der Welt abgrenzt. Du stehst in einem Ausstellungsraum bzw. einem Glashaus und isst einen Apfel. Du lässt die Grenzen zwischen und die Definitionen von draußen und drinnen verschwimmen.
Zaïda/Frang lädt zu slllp slllp wwhhup ein: eine Installation, bei der der Gehör- und der Geschmackssinn in den Vordergrund treten. Das Räumliche ist essbar, das Erlebte wird zu Essen, Essen ist gleich Zuhören, und was vorher draußen war, ist nun im Inneren.
Die Arbeit untersucht den Akt des Essens als transformativen Prozess und Interaktion zwischen Außenwelt und Innenleben sowie die Emotionen, die Essen provozieren kann. Essen ist nie neutral: es kann ein genussvoller Vorgang sein oder ein abstoßender, die Nahrung selbst wohlschmeckend oder widerlich. Inspiriert von Sarah Ahmeds Essay The Performativity of Disgust, betont die Arbeit die Nähe von Essen zu Verletzlichkeit. Will er überleben, muss der Körper offen bleiben für das “andere”, muss der Außenwelt erlauben, durch Körperöffnungen in ihn einzudringen. Ekel entsteht nicht in sicherer Distanz, sondern in unmittelbarer Nähe.
Slllp slllp wwhhup ist Teil eines künstlerischen Forschungsprojekts, das Schwellen, permeable Membranen, Überschreitungen und die porösen Grenzen zwischen draußen und drinnen untersucht. Eine Version der Arbeit als Soundinstallation wurde im November 2025 im Rahmen des Festivals Meteor in Live Studio in der Bergen Kunsthall in Bergen, Norwegen gezeigt.
Du als Mensch hast eine Art Hülle, die dich vom Rest der Welt abgrenzt. Du stehst in einem Ausstellungsraum bzw. einem Glashaus und isst einen Apfel. Du lässt die Grenzen zwischen und die Definitionen von draußen und drinnen verschwimmen.
Zaïda/Frang lädt zu slllp slllp wwhhup ein: eine Installation, bei der der Gehör- und der Geschmackssinn in den Vordergrund treten. Das Räumliche ist essbar, das Erlebte wird zu Essen, Essen ist gleich Zuhören, und was vorher draußen war, ist nun im Inneren.
Die Arbeit untersucht den Akt des Essens als transformativen Prozess und Interaktion zwischen Außenwelt und Innenleben sowie die Emotionen, die Essen provozieren kann. Essen ist nie neutral: es kann ein genussvoller Vorgang sein oder ein abstoßender, die Nahrung selbst wohlschmeckend oder widerlich. Inspiriert von Sarah Ahmeds Essay The Performativity of Disgust, betont die Arbeit die Nähe von Essen zu Verletzlichkeit. Will er überleben, muss der Körper offen bleiben für das “andere”, muss der Außenwelt erlauben, durch Körperöffnungen in ihn einzudringen. Ekel entsteht nicht in sicherer Distanz, sondern in unmittelbarer Nähe.
Slllp slllp wwhhup ist Teil eines künstlerischen Forschungsprojekts, das Schwellen, permeable Membranen, Überschreitungen und die porösen Grenzen zwischen draußen und drinnen untersucht. Eine Version der Arbeit als Soundinstallation wurde im November 2025 im Rahmen des Festivals Meteor in Live Studio in der Bergen Kunsthall in Bergen, Norwegen gezeigt.
Kurz-Bio
Helena Zaïda und Ingerid Frang arbeiten als Duo Zaïda/Frang
Ingerid Frang ist Szenografin und hat einen Hintergrund in Theaterwissenschaften und Architektur. Sie lebt und arbeitet in Oslo. In ihrer Arbeit erforscht sie die Rolle des Publikums in immersiven und interaktiven Installationen.
Helena Zaïda, die in Österreich aufgewachsen ist, arbeitet als Bühnenbildnerin hauptsächlich im Theater in Berlin und Norwegen. In ihrer Arbeit legt sie einen starken Fokus auf Materialität, sensorische Erlebnisse und artenübergreifende Kollaborationen.
Das Duo hat sich an der Norwegischen Theaterakademie (Akademi for Scenekunst Fredrikstad) gefunden, an der beide ihren Master of Arts in Szenografie absolvierten. Das künstlerische Forschungsprojekt slllp slllp wwhhup ist ihre zweite Zusammenarbeit.
Helena Zaïda, die in Österreich aufgewachsen ist, arbeitet als Bühnenbildnerin hauptsächlich im Theater in Berlin und Norwegen. In ihrer Arbeit legt sie einen starken Fokus auf Materialität, sensorische Erlebnisse und artenübergreifende Kollaborationen.
Das Duo hat sich an der Norwegischen Theaterakademie (Akademi for Scenekunst Fredrikstad) gefunden, an der beide ihren Master of Arts in Szenografie absolvierten. Das künstlerische Forschungsprojekt slllp slllp wwhhup ist ihre zweite Zusammenarbeit.