- Bildende Kunst
- Installation
- Interdisziplinäre Projekte
Vererbtes Terrain - Wenn Identitäten wandern
Alicia Lima
Fr., 03.07. 19:00 - Sa., 04.07. 00:00
Sa., 04.07. 10:00 - So., 05.07. 00:00
So., 05.07. 10:00 - 19:00 Uhr
Dieses Projekt erkundet Identität als vererbten und kontinuierlichen Formungsprozess. Basierend auf generationsübergreifenden Erfahrungen meiner Familie – Großmutter, Mutter und Tochter – wird die Weitergabe persönlicher Prägungen wie Krankheit, Schmerz, Freude und unausgesprochene Geschichten durch Körper und Zeit visuell erlebbar.
Die dargestellten Körper verstehen sich dabei als Kartografie: als lebendiges Terrain, in dem sich Erfahrungen ablagern, verschieben und bleibende Spuren hinterlassen. Fotografie, Collage, Stickerei und textile Elemente formen visuelle Schichten, die veranschaulichen, wie persönliche und familiäre Geschichten den Körper bewohnen.
Upgecycelte Kleidungsstücke aus drei Generationen zeichnen Spuren von Zeit, Berührung und Alltag. Im Dialog mit fotografischen und gestickten Elementen vermitteln die ausgestellten Textilien neben Erinnerungen und emotionalen Prägungen gleichermaßen tradiertes Wissen, Fähigkeiten und Formen von Resilienz.
Jeder lebensgroß dargestellte Körper der Installation repräsentiert und charakterisiert durch Collagen, Textilien und Stickerei eine eigene Generation. Im Spannungsfeld zwischen dem bewusst Weitergegebenen und den sichtbaren wie unsichtbaren Mechanismen intergenerationaler Familienerfahrung entsteht eine räumliche Identität, die zu einem Ort der Erinnerung, Aushandlung und Veränderung wird.
Die dargestellten Körper verstehen sich dabei als Kartografie: als lebendiges Terrain, in dem sich Erfahrungen ablagern, verschieben und bleibende Spuren hinterlassen. Fotografie, Collage, Stickerei und textile Elemente formen visuelle Schichten, die veranschaulichen, wie persönliche und familiäre Geschichten den Körper bewohnen.
Upgecycelte Kleidungsstücke aus drei Generationen zeichnen Spuren von Zeit, Berührung und Alltag. Im Dialog mit fotografischen und gestickten Elementen vermitteln die ausgestellten Textilien neben Erinnerungen und emotionalen Prägungen gleichermaßen tradiertes Wissen, Fähigkeiten und Formen von Resilienz.
Jeder lebensgroß dargestellte Körper der Installation repräsentiert und charakterisiert durch Collagen, Textilien und Stickerei eine eigene Generation. Im Spannungsfeld zwischen dem bewusst Weitergegebenen und den sichtbaren wie unsichtbaren Mechanismen intergenerationaler Familienerfahrung entsteht eine räumliche Identität, die zu einem Ort der Erinnerung, Aushandlung und Veränderung wird.
Kurz-Bio
Alicia Lima
Alicia Lima ist eine multidisziplinäre Künstlerin aus Guatemala, deren Praxis von Neugier, Bewegung und gelebter Erfahrung geprägt ist. Nach über zehn Jahren nomadischen Lebens zwischen verschiedenen Kulturen und Landschaften versteht sie künstlerisches Schaffen als offenen Prozess, in dem Ideen ihre eigene materielle Form finden.
Durch die Kombination von Textilien, Collagen, Marmor, Fotografie, recycelten Materialien und Installationen untersucht ihre Arbeit Themen wie Tod, Trauer, Resilienz, Transformation und gesellschaftliche Realitäten. Die Transformation von Materialien lädt dabei zum Reflektieren von Schnittstellen zwischen persönlicher und kollektiver Erfahrung ein.
Durch die Kombination von Textilien, Collagen, Marmor, Fotografie, recycelten Materialien und Installationen untersucht ihre Arbeit Themen wie Tod, Trauer, Resilienz, Transformation und gesellschaftliche Realitäten. Die Transformation von Materialien lädt dabei zum Reflektieren von Schnittstellen zwischen persönlicher und kollektiver Erfahrung ein.