- Aktionskunst
- Bildende Kunst
- Interdisziplinäre Projekte
In Between Skin and Surface
Gulsah Karaca
Fr., 03.07. 19:00 - 21:30 Uhr
Sa., 04.07. 11:00 - 15:30 Uhr
Ab wann ist eine Linie Kunst? Warum wird ein Entwurf auf Leinwand gefeiert, auf der Haut aber abgetan? In Between Skin and Surface hinterfragt die willkürlichen Grenzen, die Kunst definieren.
Auslöser ist die Ablehnung der Künstlerin* durch die KSK, da Tätowieren nicht als Kunst anerkannt wird. Die Arbeiten schaffen einen Dialog zweier naturinspirierter Praktiken: Tattoo-Entwürfe, von Kund*innen-Erzählungen geprägt, feiern den Körper als „lebendige Leinwand“. Parallel dazu kartieren persönliche Malereien mit biologischen Bildern innere Landschaften von Migration, Anpassung und Identität. Das Studio wird zur Membran, wo Persönliches und Öffentliches verschmelzen.
Höhepunkt ist eine Live-Tattoo-Session: ein performativer Akt, der die Transformation von Oberfläche zu Haut zeigt. Ein lebendiges Kunstwerk entsteht und stellt die Definitionen in Frage, die Anlass der Ausstellung sind. Der Prozess und die Dialoge mit Besucher*innen werden dokumentiert. Der Film fängt die Debatte um Urheberschaft, Zugehörigkeit und Bedeutung ein.
In Between Skin and Surface lädt ein, zu sehen und zu hinterfragen. Ein Raum, um zu bedenken, wie Grenzen funktionieren: nicht als starre Linien, sondern als fließende Zonen der Aushandlung.
Ausstellung: Während des gesamten Festivals
Live-Tattoo-Session: Erleben Sie, wie ein Entwurf auf die Haut übertragen wird.
Freitag, 03.07: 19:00 – 20:30
Samstag, 04.07: 11:00 – 15:00
Videoinstallation: Sonntags zeigt ein Video die Dokumentation der Live-Session und die Reise des Kunstwerks über die Medien hinweg.
Auslöser ist die Ablehnung der Künstlerin* durch die KSK, da Tätowieren nicht als Kunst anerkannt wird. Die Arbeiten schaffen einen Dialog zweier naturinspirierter Praktiken: Tattoo-Entwürfe, von Kund*innen-Erzählungen geprägt, feiern den Körper als „lebendige Leinwand“. Parallel dazu kartieren persönliche Malereien mit biologischen Bildern innere Landschaften von Migration, Anpassung und Identität. Das Studio wird zur Membran, wo Persönliches und Öffentliches verschmelzen.
Höhepunkt ist eine Live-Tattoo-Session: ein performativer Akt, der die Transformation von Oberfläche zu Haut zeigt. Ein lebendiges Kunstwerk entsteht und stellt die Definitionen in Frage, die Anlass der Ausstellung sind. Der Prozess und die Dialoge mit Besucher*innen werden dokumentiert. Der Film fängt die Debatte um Urheberschaft, Zugehörigkeit und Bedeutung ein.
In Between Skin and Surface lädt ein, zu sehen und zu hinterfragen. Ein Raum, um zu bedenken, wie Grenzen funktionieren: nicht als starre Linien, sondern als fließende Zonen der Aushandlung.
Ausstellung: Während des gesamten Festivals
Live-Tattoo-Session: Erleben Sie, wie ein Entwurf auf die Haut übertragen wird.
Freitag, 03.07: 19:00 – 20:30
Samstag, 04.07: 11:00 – 15:00
Videoinstallation: Sonntags zeigt ein Video die Dokumentation der Live-Session und die Reise des Kunstwerks über die Medien hinweg.
Kurz-Bio
Gulsah Karaca
Gülşah Karaca (*1989, Istanbul) ist eine in Berlin lebende multidisziplinäre Künstlerin, die zwischen Biologie, Fineline-Tattoo und Malerei arbeitet. Ihr Hintergrund in der Biologie prägte eine Bildsprache, die in Präzision und organischer Komplexität verwurzelt ist. Anfangs erkundete sie den Körper als „lebendige Leinwand“ und entwickelte Tattoo-Arbeiten, die natürliche Formen mit Abstraktion verbanden. Seit 2022 liegt ihr Hauptfokus auf der Malerei, was ihr eine intensivere Auseinandersetzung mit Maßstab, Textur und Konzept ermöglicht. Ihre Werke spiegeln migrationsgeprägte Themen wie Anpassung und Identität wider. Mittels vielschichtiger Kompositionen und nuancierter Farben erforscht sie Verletzlichkeit, Resilienz und Transformation.