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  • Fotografie

Zwei Sekunden

Götz Gringmuth-Dallmer

Barrierefreier Zugang Barrierefreie Toilette
Fr., 28.06. 19:00–22:00 Uhr Sa., 29.06. 10:00–22:00 Uhr
Mitten in einer ruhelosen Stadt ziehen uns stille Orte in ihren Bann. Die Poesie offenbart sich mitunter nur für einen kurzen Augenblick. Die Wahrnehmung dieser Stille fordert aber alle Sinne. Die Abwesenheit von Geräuschen entfaltet eine eigene Präsenz, die sich nicht nur in den Bildern manifestiert: In der Stille entwickelt sich eine neue Sprache. Die Sprache der Architektur, der Brachen, der leeren Straßen und Spielplätze. Eine Sprache, die von Erschöpfung spricht und von Erwartungen.

„Zwei Sekunden“ wirft Fragen auf: Wie finden wir uns zurecht in der Stadt, wenn die erwarteten akustische Wegweiser fehlen? Gringmuths Fotografien zeigen die Sehnsucht nach Stille als unerreichbares Ideal. Die Fotografie selbst wird zum Medium, um die Stille zu sehen, zu fühlen und zu hören. In der Sichtbarkeit der Stille enthüllt sich eine Stadt, die im Übermaß der Ruhe ihre eigene, einzigartige Geschichte erzählt.

Kurz-Bio

Götz Gringmuth-Dallmer

Götz Gringmuth-Dallmer, geboren am 11. Januar 1969 und aufgewachsen in Berlin-Mitte, ist Journalist und Fotograf.

Seine erste Kamera war eine 6x6 Rollfilm-Kamera, ein Geschenk seines Vaters zum 12. Geburtstag. Kaum volljährig geworden, investierte er sein Geld, das er damals als Schlosser verdiente, in eine Spiegelreflexkamera. Er baute das Badezimmer der ersten eigenen Wohnung zur Dunkelkammer um und fotografierte auf Konzerten Bands, wenn er nicht gerade selber auf der Bühne stand und Gitarre spielte.

In den letzten 15 Jahren spezialisierte sich Götz Gringmuth-Dallmer auf Städtefotografie. Er ist fasziniert von den raren Momenten der Leere mitten in der Stadt. Die Suche danach zieht sich durch seine Arbeiten.

Ort

Karl-Marx-Straße 66
12043 Berlin
Deutschland

Neukölln Arcaden Room links

Barrierefreiheit

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