- Installation
- Interdisziplinäre Projekte
- Mediale & Digitale Kunst
Beyond the End
FÜNFZEHN
Sa., 04.07. 10:00 - 14:00 Uhr
Sa., 04.07. 15:00 - 19:00 Uhr
So., 05.07. 10:00 - 14:00 Uhr
So., 05.07. 15:00 - 19:00 Uhr
Menschen haben unseren Planeten geformt wie keine Spezies zuvor. Nicht zum Positiven, meinen viele. Die Welt scheint aus dem Gleichgewicht geraten. Endzeitvorstellungen breiten sich aus und überwunden geglaubte archaische Denkfiguren tauchen wieder auf, die eine Sehnsucht nach einfachen Antworten offenbaren. Autokraten gewinnen Wahlen, evangelikale Priester beschwören das Ende der Welt herauf und füllen damit Konzerthallen, im Film schnippen Superhelden mit dem Finger und bringen Paradies und Harmonie zurück, indem sie die Hälfte allen Lebens auslöschen. In der realen Welt führt die Zukunftsangst zu Verteilungskämpfen und starren Grenzziehungen, bei denen es auch ums Überleben geht.
Aber was ist „das Ende“? Wie sieht das aus? Was passiert danach? Werden alle Grenzen aufgelöst oder neue gezogen? Folgt das Nichts, sind wir alle „out“? Folgt die Erlösung, sind wir alle „in“? Und: Gibt es noch schöne Sonnenuntergänge, wenn kein Mensch sie sieht?
In unserer partizipativen Installation begegnen Besucher*innen einem Destillat der oft vereinfachenden Gegenwart und auf technischen Fortschritt gerichteten Hoffnung. Gleichzeitig werden sie eingeladen, eine Gedankenwelt über eine Zukunft mit oder ohne Menschheit mitzugestalten, die als akustische Ebene die Installation ergänzt.
Aber was ist „das Ende“? Wie sieht das aus? Was passiert danach? Werden alle Grenzen aufgelöst oder neue gezogen? Folgt das Nichts, sind wir alle „out“? Folgt die Erlösung, sind wir alle „in“? Und: Gibt es noch schöne Sonnenuntergänge, wenn kein Mensch sie sieht?
In unserer partizipativen Installation begegnen Besucher*innen einem Destillat der oft vereinfachenden Gegenwart und auf technischen Fortschritt gerichteten Hoffnung. Gleichzeitig werden sie eingeladen, eine Gedankenwelt über eine Zukunft mit oder ohne Menschheit mitzugestalten, die als akustische Ebene die Installation ergänzt.
Kurz-Bio
FÜNFZEHN
Die Mitglieder von FÜNFZEHN arbeiten in unterschiedlichsten Bereichen wie Design, 3D-Animation, Fotografie, Text, Audio und Wissenschaft. Gemeinsam als Kollektiv erarbeiten sie künstlerische interdisziplinäre Projekte, in denen sie sich spielerisch und kritisch mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen. Ihr Knotenpunkt ist der Arbeits- und Projektraum in der Weserstraße 15. Bereits drei Mal haben sie seit 2019 geförderte Festivalbeiträge für 48 Stunden Neukölln umgesetzt. Für „Beyond the End“ arbeiten sie mit den Kultur- und Literaturwissenschaftlern Uwe Lindemann und Patrick Stoffel sowie dem Philosophen Christoph Asmuth zusammen, die unter dem Titel „Dawn of the Doomed: The Religious and Political 'Zombies' of the Anthropocene“ das Thema erforschen.