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  • Fotografie

Pressure Points

Andreas Stückl, Olivia Noss, Danil Khromov, Anu Shin, Robert Crahmer, Tay Lunar, Cezary Machalski, Sophie Hu, Philipp Czampiel, Andris Bauer, Alicia Hamerman, Sina Muehlbauer and Simone Marchetti

Fr., 03.07. 19:00 - So., 05.07. 19:00
Pressure Points präsentiert eine Fotoausstellung, die Grenzen nicht als feste Trennlinien, sondern als fließende Verhandlungszonen betrachtet. Die Ausstellung arbeitet mit analoger Fotografie und behandelt das Bild als eine Art Karte – unvollständig, subjektiv und geprägt von der Position des Betrachters.

Die ausgestellten Werke zeichnen Räume nach, die sich einer klaren Kategorisierung entziehen: Schwellen zwischen Privatem und Öffentlichem, Innen und Außen, Zentrum und Peripherie. Es sind Orte, an denen die Orientierung instabil wird und die Bedeutung vorübergehend aufgehoben ist. Anstatt Territorium zu dokumentieren, konstruieren die Fotografien es – durch Rahmung, Sequenzierung und materiellen Prozess – und zeigen, wie Bilder gleichermaßen als Akte der Interpretation und Repräsentation fungieren.

Die analoge Fotografie spielt bei dieser Untersuchung eine zentrale Rolle. Ihre Physikalität und ihre Unvollkommenheiten betonen die konstruierte Natur von Bildern und spiegeln die provisorische Qualität von Grenzen selbst wider. Lichtlecks, Überlappungen und Spuren der Bearbeitung werden zu sichtbaren Markern des Übergangs und verstärken die Vorstellung, dass Grenzen produziert und nicht gefunden werden.

Indem sie die Betrachter dazu einlädt, zwischen Innen- und Außenperspektiven zu wechseln, schafft die Ausstellung einen Zwischenraum, in dem dominante Kartierungen sich auflösen und alternative Konfigurationen entstehen können. Die Arbeit fragt: Wo verorten wir uns, wenn die Karte keine Gewissheit mehr verspricht?

Kurz-Bio

Andreas Stückl, Olivia Noss, Danil Khromov, Anu Shin, Robert Crahmer, Tay Lunar, Cezary Machalski, Sophie Hu, Philipp Czampiel, Andris Bauer, Alicia Hamerman, Sina Muehlbauer and Simone Marchetti

Das Fotografie Berlin Collective vereint ein multikulturelles Ensemble von Fotografen aus Berlin und darüber hinaus. Seit seiner Gründung im Jahr 1983 fungiert das Kollektiv als Ort künstlerischer Produktion und lebhaften Austauschs, der sich der Bewahrung, Weitergabe und kontinuierlichen Weiterentwicklung analoger fotografischer Praktiken widmet.

Durch regelmäßige Treffen, gemeinsame Kritiken und Ausstellungen fördert das Kollektiv kooperative, zugängliche und kostenbewusste Ansätze der Bildgestaltung. Das FBC fungiert sowohl als Arbeitsgemeinschaft als auch als gemeinsamer Raum, in dem Wissen zirkuliert, Experimente gefördert werden und die analoge Fotografie ein lebendiges, sich weiterentwickelndes Medium bleibt.

Ort

Mainzer Strasse 40
12053 Berlin
Deutschland

Fotografie Berlin e.V.

Kontakt

01629741278
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