- Installation
Lebenslinien: Ein kollektives Tagebuch
Felicitas Butt
Fr., 03.07. 19:00 - 22:00 Uhr
Sa., 04.07. 16:00 - 22:00 Uhr
So., 05.07. 13:00 - 19:00 Uhr
Das Werk „Lebenslinien: Ein kollektives Tagebuch“ ist eine partizipative, prozesshafte Installation, die sich mit der Durchlässigkeit von Grenzen zwischen Innen und Außen beschäftigt. Über mehrere Jahre hinweg wurde die Arbeit entwickelt und seit 2024 aktiv umgesetzt. Ziel ist es, etwa 100 individuelle Lebenslinien zu sammeln. Dabei entstehen Zeichnungen der Teilnehmenden, die innere Bewegungen, Brüche, Wiederholungen und Übergänge in Form von Diagrammen sichtbar machen.
Ausgangspunkt ist die Frage, wie sich Identität formt und begegnet: nicht als abgeschlossene Essenz, sondern als fortlaufender Prozess. Die gezeichneten Linien, Kurven, Symbole und Formen entstehen aus dem Inneren der Teilnehmenden heraus und sind zugleich von äußeren Einflüssen geprägt – von sozialen Strukturen, Erinnerungen und kollektiven Erfahrungen.
Im Rahmen von 48 Stunden Neukölln zeigt die Künstlerin Felicitas Butt ihr Werk „Lebenslinien: Ein kollektives Tagebuch“ in drei Ebenen. Zum einen wird die bestehende Installation präsentiert: eine wachsende Sammlung von Zeichnungen, die nebeneinander ein vielstimmiges, offenes Kartenbild in Form eines Papierteppichs menschlicher Erfahrungen bilden. Diese „Karte“ ist kein Abbild von Realität, sondern eine subjektive Interpretation innerer Landschaften.
Ergänzend dazu werden etwa 20 A4-Originale an der Wand gezeigt. Als dritte Ebene entsteht ein barrierefreier, begehbarer Raum: ein reduzierter, geschützter Ort der Einkehr. Hier können Besucher*innen des Festivals selbst Teil der Arbeit werden und ihre eigene Lebenslinie zeichnen. Der Übergang vom öffentlichen Raum in diesen Raum markiert einen fließenden Wechsel zwischen Außen und Innen.
Ausgangspunkt ist die Frage, wie sich Identität formt und begegnet: nicht als abgeschlossene Essenz, sondern als fortlaufender Prozess. Die gezeichneten Linien, Kurven, Symbole und Formen entstehen aus dem Inneren der Teilnehmenden heraus und sind zugleich von äußeren Einflüssen geprägt – von sozialen Strukturen, Erinnerungen und kollektiven Erfahrungen.
Im Rahmen von 48 Stunden Neukölln zeigt die Künstlerin Felicitas Butt ihr Werk „Lebenslinien: Ein kollektives Tagebuch“ in drei Ebenen. Zum einen wird die bestehende Installation präsentiert: eine wachsende Sammlung von Zeichnungen, die nebeneinander ein vielstimmiges, offenes Kartenbild in Form eines Papierteppichs menschlicher Erfahrungen bilden. Diese „Karte“ ist kein Abbild von Realität, sondern eine subjektive Interpretation innerer Landschaften.
Ergänzend dazu werden etwa 20 A4-Originale an der Wand gezeigt. Als dritte Ebene entsteht ein barrierefreier, begehbarer Raum: ein reduzierter, geschützter Ort der Einkehr. Hier können Besucher*innen des Festivals selbst Teil der Arbeit werden und ihre eigene Lebenslinie zeichnen. Der Übergang vom öffentlichen Raum in diesen Raum markiert einen fließenden Wechsel zwischen Außen und Innen.
Kurz-Bio
Felicitas Butt
Felicitas Butt ist eine deutsch-kaschmirische Künstlerin, geboren in Oldenburg (Oldenburg), die seit vielen Jahren in Berlin lebt und arbeitet. In ihrer künstlerischen Praxis arbeitet sie mit Installation, Licht, Zeichnung und Malerei. Ihre Arbeiten untersuchen soziale und natürliche Strukturen sowie deren Einfluss auf Wahrnehmung, Verhalten und Zugehörigkeit. Natur dient ihr dabei als Bildraum und als Spiegel komplexer, miteinander verbundener Systeme. Durch Material, Raum und partizipative Elemente übersetzt sie sichtbare und unsichtbare Strukturen in visuelle und räumliche Erfahrungen, in denen das Zusammenspiel von persönlicher und kollektiver Erfahrung im Mittelpunkt steht.