- Aktionskunst
- Musik
- Tanz
F/F
Akane Kuri, Adi Neuhaus, Ayano Tatekawa, Ain Tominaga,
Fr., 03.07. 20:30 - 21:30 Uhr
Sa., 04.07. 20:30 - 21:30 Uhr
So., 05.07. 17:00 - 17:45 Uhr
F/F
(foreign/familiar)
Dieses Projekt untersucht, wo Grenzen verlaufen, wer sie definiert und wie sie durch zwei unterschiedliche Zugänge zum Körper neu gedacht werden können. Der eine ist der strukturierte Körper des klassischen Balletts. Der andere ist ein Körper, der in sozialen, kulturellen und politischen Kontexten als Minderheit positioniert wird.
Diese beiden Körper lassen sich jedoch nicht klar voneinander trennen. Sie bewegen sich entlang der Grenze (SIDE) zwischen äußerer Umgebung (OUT) und innerer Erfahrung (IN). Ein in Ordnung und Disziplin trainierter Körper reagiert auf Musik, soziale Regeln, Blicke und Systeme und lebt zugleich in seinem eigenen Rhythmus.
Im Rahmen dieses Programms werden zwei Arbeiten präsentiert: eine gemeinsame Arbeit von Ayano Tatekawa und Ain Tominaga sowie ein Werk von Akane Kuri, begleitet von Live-Klavier von Adi Neuhaus(3./4. nur). Die Aufführungen finden am 3., 4. und 5. Juli in der Ev. Brüdergemeine statt.
Die Bewegungen in diesen Arbeiten zielen nicht darauf ab, Emotionen zu reproduzieren oder Geschichten zu erzählen. Sie entstehen aus überlagernden Zuständen wie Vergangenheit und Gegenwart, Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit sowie Zugehörigkeit und Anderssein.
Die Erfahrung des Körpers zeigt sich je nach Kontext unterschiedlich. In Japan kann der Körper sichtbar sein, ohne gehört zu werden; in Deutschland wird er vielleicht wahrgenommen und zugleich respektiert. Diese Asymmetrien hinterlassen Spuren im Körper und beeinflussen seine Qualität und Entscheidungen.
Das Ziel dieser Arbeit ist es nicht, Grenzen heroisch zu überschreiten. Vielmehr bleibt sie an der Grenze und untersucht, wie Entscheidungen innerhalb von Ambiguität möglich werden. OUT / SIDE / IN beschreibt keinen linearen Übergang: Das Außen (OUT) ist bereits im Inneren (IN) eingeschrieben.
Durch den Körper zeichnet das Projekt eine neue Landkarte von Identität und Zugehörigkeit und versteht Grenzen nicht als Begrenzungen, sondern als offene und veränderbare Räume.
(foreign/familiar)
Dieses Projekt untersucht, wo Grenzen verlaufen, wer sie definiert und wie sie durch zwei unterschiedliche Zugänge zum Körper neu gedacht werden können. Der eine ist der strukturierte Körper des klassischen Balletts. Der andere ist ein Körper, der in sozialen, kulturellen und politischen Kontexten als Minderheit positioniert wird.
Diese beiden Körper lassen sich jedoch nicht klar voneinander trennen. Sie bewegen sich entlang der Grenze (SIDE) zwischen äußerer Umgebung (OUT) und innerer Erfahrung (IN). Ein in Ordnung und Disziplin trainierter Körper reagiert auf Musik, soziale Regeln, Blicke und Systeme und lebt zugleich in seinem eigenen Rhythmus.
Im Rahmen dieses Programms werden zwei Arbeiten präsentiert: eine gemeinsame Arbeit von Ayano Tatekawa und Ain Tominaga sowie ein Werk von Akane Kuri, begleitet von Live-Klavier von Adi Neuhaus(3./4. nur). Die Aufführungen finden am 3., 4. und 5. Juli in der Ev. Brüdergemeine statt.
Die Bewegungen in diesen Arbeiten zielen nicht darauf ab, Emotionen zu reproduzieren oder Geschichten zu erzählen. Sie entstehen aus überlagernden Zuständen wie Vergangenheit und Gegenwart, Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit sowie Zugehörigkeit und Anderssein.
Die Erfahrung des Körpers zeigt sich je nach Kontext unterschiedlich. In Japan kann der Körper sichtbar sein, ohne gehört zu werden; in Deutschland wird er vielleicht wahrgenommen und zugleich respektiert. Diese Asymmetrien hinterlassen Spuren im Körper und beeinflussen seine Qualität und Entscheidungen.
Das Ziel dieser Arbeit ist es nicht, Grenzen heroisch zu überschreiten. Vielmehr bleibt sie an der Grenze und untersucht, wie Entscheidungen innerhalb von Ambiguität möglich werden. OUT / SIDE / IN beschreibt keinen linearen Übergang: Das Außen (OUT) ist bereits im Inneren (IN) eingeschrieben.
Durch den Körper zeichnet das Projekt eine neue Landkarte von Identität und Zugehörigkeit und versteht Grenzen nicht als Begrenzungen, sondern als offene und veränderbare Räume.
Kurz-Bio
Akane Kuri, Adi Neuhaus, Ayano Tatekawa, Ain Tominaga,
Akane Kuri. Tänzerin. Nach Jahren in Tokio zog sie letztes Jahr nach Europa. In Projekten begreift sie den Körper als Ort von Gedächtnis. Mit physischer Kraft und Humor verwandelt sie den Moment in ein Werk.
Adi Neuhaus. Pianist in 5.Generation der Neuhaus-Dynastie, trat in großen Sälen wie der Carnegie Hall, dem Louvre und der St. Petersburger Philharmonie auf. Sein Debütalbum erschien 2023.
Ayano Tatekawa ist eine japanische Tänzerin. Sie trat mit Balletto di Siena und Intranzyt.cia auf und war Gast bei Compagnie Illicite sowie am Theater Nordhausen. Derzeit arbeitet sie freiberuflich in Berlin.
Ain Tominaga ist eine japanische Tänzerin in Berlin. Nach einer Ausbildung im Ballett in Japan, Europa und Kanada entwickelt sie kollaborative Arbeiten über Erinnerung und den Körper.
Adi Neuhaus. Pianist in 5.Generation der Neuhaus-Dynastie, trat in großen Sälen wie der Carnegie Hall, dem Louvre und der St. Petersburger Philharmonie auf. Sein Debütalbum erschien 2023.
Ayano Tatekawa ist eine japanische Tänzerin. Sie trat mit Balletto di Siena und Intranzyt.cia auf und war Gast bei Compagnie Illicite sowie am Theater Nordhausen. Derzeit arbeitet sie freiberuflich in Berlin.
Ain Tominaga ist eine japanische Tänzerin in Berlin. Nach einer Ausbildung im Ballett in Japan, Europa und Kanada entwickelt sie kollaborative Arbeiten über Erinnerung und den Körper.