- Offenes Format
zungen 혀 brecher
Surya Suran Gied
Fr., 03.07. 19:00 - 21:00 Uhr
Sa., 04.07. 14:00 - 19:00 Uhr
So., 05.07. 14:00 - 19:00 Uhr
Die Ausstellung zungen 혀 brecher von Surya Suran Gied nimmt einen biografischen Einschnitt als Ausgangspunkt: den Verlust ihrer koreanischen Muttersprache infolge der Migration nach Deutschland. Aus diesem Moment heraus entwickelt sich eine künstlerische Untersuchung darüber, wie Erfahrungen, die sich sprachlich kaum fassen lassen, visuell und räumlich artikuliert werden können.
Im Zentrum steht die Frage, wie sich Migration, kulturelle Entfremdung und Prozesse der Wiederaneignung jenseits sprachlicher Begriffe darstellen lassen. Der Verlust der Muttersprache wird dabei nicht nur als persönlicher Bruch verstanden, sondern auch als Ausdruck historischer und gesellschaftlicher Bedingungen, die Identität und Zugehörigkeit prägen.
Die künstlerische Praxis von Surya Suran Gied bewegt sich an der Schnittstelle von Malerei, Installation, Skulptur, Film und Sound – stets im Spannungsfeld zwischen Figuration und Abstraktion. Figuration dient als Ankerpunkt für persönliche und kulturelle Narrative, während Abstraktion Räume eröffnet, in denen Fragmentierung, Verschiebung und Mehrdeutigkeit sichtbar werden. Ausgehend von (auto)biografischen Materialien – darunter Oral History, Fotografien und dokumentarische Quellen – entwickelt sie Strategien, die biografische Brüche und Leerstellen erfahrbar machen.
In zungen 혀 brecher wird dieser Ansatz in eine räumliche, multimediale Installation überführt, die Malerei, skulpturale Elemente und installative Strukturen verbindet. Die Arbeiten bilden ein räumliches Gefüge, in dem sich persönliche Erinnerungsfragmente, kulturelle Codes und historische Bezüge überlagern. Zwischen gegenständlicher Darstellung und deren Auflösung entsteht ein offenes visuelles Vokabular, das Prozesse von Übersetzung, Verlust und Wiederaneignung verhandelt und Fragen nach Sprache, Identität und kultureller Verortung sinnlich und räumlich erfahrbar macht.
Im Zentrum steht die Frage, wie sich Migration, kulturelle Entfremdung und Prozesse der Wiederaneignung jenseits sprachlicher Begriffe darstellen lassen. Der Verlust der Muttersprache wird dabei nicht nur als persönlicher Bruch verstanden, sondern auch als Ausdruck historischer und gesellschaftlicher Bedingungen, die Identität und Zugehörigkeit prägen.
Die künstlerische Praxis von Surya Suran Gied bewegt sich an der Schnittstelle von Malerei, Installation, Skulptur, Film und Sound – stets im Spannungsfeld zwischen Figuration und Abstraktion. Figuration dient als Ankerpunkt für persönliche und kulturelle Narrative, während Abstraktion Räume eröffnet, in denen Fragmentierung, Verschiebung und Mehrdeutigkeit sichtbar werden. Ausgehend von (auto)biografischen Materialien – darunter Oral History, Fotografien und dokumentarische Quellen – entwickelt sie Strategien, die biografische Brüche und Leerstellen erfahrbar machen.
In zungen 혀 brecher wird dieser Ansatz in eine räumliche, multimediale Installation überführt, die Malerei, skulpturale Elemente und installative Strukturen verbindet. Die Arbeiten bilden ein räumliches Gefüge, in dem sich persönliche Erinnerungsfragmente, kulturelle Codes und historische Bezüge überlagern. Zwischen gegenständlicher Darstellung und deren Auflösung entsteht ein offenes visuelles Vokabular, das Prozesse von Übersetzung, Verlust und Wiederaneignung verhandelt und Fragen nach Sprache, Identität und kultureller Verortung sinnlich und räumlich erfahrbar macht.
Kurz-Bio
Surya Suran Gied
Surya Suran Gied, eine deutsch-koreanische Künstlerin, erforscht in ihrer Arbeit das Gefühl der Fragmentierung und die damit einhergehende Abstraktion der Identität in Form von Malerei und Multimedia-Installation. 2008 beendete sie ihr Studium an der Universität der Künste Berlin.
Zu ihren jüngsten Auszeichnungen gehören: KUNSTFONDS_Publikation (2026), Deutsche Akademie Rom Casa Baldi (2023), Pollock-Krasner Foundation, NYC (2022) sowie der Dieter-Ruckhaberle-Preis, Berlin (2021).
Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, darunter: Haus der Kulturen der Welt (HKW), Berlin; Villa Massimo, Rom; Kasseler Kunstverein; Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, Berlin; PyeongChang Biennale, Südkorea sowie Savvy Contemporary, Berlin.
Surya Suran Gied lebt und arbeitet in Berlin.
Zu ihren jüngsten Auszeichnungen gehören: KUNSTFONDS_Publikation (2026), Deutsche Akademie Rom Casa Baldi (2023), Pollock-Krasner Foundation, NYC (2022) sowie der Dieter-Ruckhaberle-Preis, Berlin (2021).
Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, darunter: Haus der Kulturen der Welt (HKW), Berlin; Villa Massimo, Rom; Kasseler Kunstverein; Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, Berlin; PyeongChang Biennale, Südkorea sowie Savvy Contemporary, Berlin.
Surya Suran Gied lebt und arbeitet in Berlin.