- Fotografie
All these places had their moments
Luca Vecoli
Fr., 03.07. 19:00 - 23:00 Uhr
Sa., 04.07. 10:00 - 23:00 Uhr
So., 05.07. 10:00 - 19:00 Uhr
Der Festivalbeitrag von Luca Vecoli zeigt Fotografien, die einen visuellen Fluss erschaffen. Dabei werden verschiedene Formate und Aufnahmetechniken vermischt. Die Komposition des Bildflusses folgt visuellen Impulsen und Linien, die sich über Bildgrenzen hinweg erstrecken.
Wir leben in einer Welt des ständigen Wandels. In diesem Zeitalter der flüchtigen Realität verlangt die Fotografie danach, Grenzen zu überschreiten, die ihr einst zugewiesen wurden. Seit jeher ist die Fotografie ein Mittel, um den Strom von Bildern zu ordnen, die unsere Erfahrung der Welt prägen. In einer Welt, wo Grenzen zu verschmelzen scheinen, muss die Fotografie nach neuen Kriterien interpretiert werden.
Luca Vecolis fotografische Arbeit versucht die Unterscheidungen zu überwinden, die bislang zu ihrer Kategorisierung dienten, wie z.B. Schwarz-Weiß vs. Farbe, rechteckige vs. quadratische Formate, aber auch Reportage vs. Porträt oder Naturlandschaft vs. Stadtlandschaft usw.
Dies führt zu einer Neudefinition der Fotografie als einem Fluss von Bildern, der über die einzelne Aufnahme oder die vorgefertigte Lesart hinausgeht, die aus Zeiten stammt, in denen das Erlebte begrenzter war. Heute ist das Erlebte ein Kontinuum und prägt unser Sein in der Realität ohne die definierten Grenzen von damals.
Fotografien und Bildfolgen treten in Dialog, widersprechen sich oder ergänzen einander – sowohl auf einer inhaltlichen Ebene, als auch in Format und Aufnahmetechnik. Auf diese Weise eröffnen sie neue Zusammenhänge und laden zur individuellen Interpretation ein. Einzelne Fotografien und Sequenzen ergänzen sich zu einem zusammenhängenden Erlebnis, das den Betrachter auf eine visuelle Reise mitnimmt.
Wir leben in einer Welt des ständigen Wandels. In diesem Zeitalter der flüchtigen Realität verlangt die Fotografie danach, Grenzen zu überschreiten, die ihr einst zugewiesen wurden. Seit jeher ist die Fotografie ein Mittel, um den Strom von Bildern zu ordnen, die unsere Erfahrung der Welt prägen. In einer Welt, wo Grenzen zu verschmelzen scheinen, muss die Fotografie nach neuen Kriterien interpretiert werden.
Luca Vecolis fotografische Arbeit versucht die Unterscheidungen zu überwinden, die bislang zu ihrer Kategorisierung dienten, wie z.B. Schwarz-Weiß vs. Farbe, rechteckige vs. quadratische Formate, aber auch Reportage vs. Porträt oder Naturlandschaft vs. Stadtlandschaft usw.
Dies führt zu einer Neudefinition der Fotografie als einem Fluss von Bildern, der über die einzelne Aufnahme oder die vorgefertigte Lesart hinausgeht, die aus Zeiten stammt, in denen das Erlebte begrenzter war. Heute ist das Erlebte ein Kontinuum und prägt unser Sein in der Realität ohne die definierten Grenzen von damals.
Fotografien und Bildfolgen treten in Dialog, widersprechen sich oder ergänzen einander – sowohl auf einer inhaltlichen Ebene, als auch in Format und Aufnahmetechnik. Auf diese Weise eröffnen sie neue Zusammenhänge und laden zur individuellen Interpretation ein. Einzelne Fotografien und Sequenzen ergänzen sich zu einem zusammenhängenden Erlebnis, das den Betrachter auf eine visuelle Reise mitnimmt.
Kurz-Bio
Luca Vecoli
Luca Vecoli, 1965 in Pietrasanta (Italien) geboren, lebt als freischaffender Fotograf in Berlin. Er studierte Philosophie an der Universität Pisa und schloss sein Studium mit einer Abschlussarbeit in Ästhetik ab. Seit 1996 lebt er in Berlin. Er studierte er an der Ostkreuzschule für Fotografie und besuchte 2011 die Meisterklasse von Arno Fischer. Heute arbeitet er als selbständiger Fotokünstler. Im Jahr 2018 zeigte das Internationale Festival Seravezza Fotografia seinen Bilderzyklus „Fürsorge“ in einer Einzelausstellung. Die HofGalerie im Moritzhof Magdeburg stellte 2023 seine Arbeit „Freizügigkeit: Porträts und Geschichten über die neue Mobilität in der EU“ aus. Im Jahr 2025 präsentierte er seine Arbeit „Where I was born“ beim Portfoliowalk der Deutschen Fotografischen Akademie.