- Installation
- Kunst im öffentlichen Raum
- Performance
Berliner Himmel [frei]
zweifrauentanzen (Jenny von Reiche und Malin Kraus)
Fr., 03.07. 20:00 - So., 05.07. 19:00
Berliner Himmel [frei], UA
Eine Installation von zweifrauentanzen
Berliner Himmel ist die dritte gemeinsame Arbeit des Kollektivs zweifrauentanzen und widmet sich dokumentarischen Perspektiven auf Frauen, die auf der Straße leben. Ausgehend von Gesprächen, Begegnungen und fragmentarischen Erzählungen entsteht eine vielstimmige visuelle-auditive Annäherung an Lebensrealitäten, die wir im städtischen Alltag häufig übersehen.
Die Arbeit entsteht und wird gezeigt im öffentliche Raum von Neukölln – ein Ort, an dem unterschiedliche Lebensentwürfe, soziale Spannungen und Formen des Zusammenlebens unmittelbar aufeinandertreffen. Der „Himmel“ unserer Arbeit ist keine romantische Metapher, sondern Symbol für Schutzlosigkeit ebenso wie für Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit zugleich.
Die Installation verbindet dokumentarisches Material mit choreografischen und räumlichen Setzungen. Stimmen, Bilder und Körperbewegungen treten in Beziehung zueinander und schaffen einen Raum des Zuhörens und der Aufmerksamkeit. Die Arbeit fragt danach, wie sich Erfahrungen von Frauen unter freiem Himmel von Ausschluss, Vulnerabilität und Selbstbehauptung künstlerisch sichtbar machen lassen, ohne sie zu vereinnahmen.
Als Video-Installation ist Berliner Himmel während der gesamten Dauer des Festivals zugänglich und lädt Besucher*innen ein, sich dem Thema in eigener Zeit und Intensität zu nähern. Die dauerhafte Präsenz im Raum versteht sich dabei als kritischer Kommentar: Geschichten, die sonst schnell aus dem Blick verschwinden, bleiben hier sichtbar.
Eine Installation von zweifrauentanzen
Berliner Himmel ist die dritte gemeinsame Arbeit des Kollektivs zweifrauentanzen und widmet sich dokumentarischen Perspektiven auf Frauen, die auf der Straße leben. Ausgehend von Gesprächen, Begegnungen und fragmentarischen Erzählungen entsteht eine vielstimmige visuelle-auditive Annäherung an Lebensrealitäten, die wir im städtischen Alltag häufig übersehen.
Die Arbeit entsteht und wird gezeigt im öffentliche Raum von Neukölln – ein Ort, an dem unterschiedliche Lebensentwürfe, soziale Spannungen und Formen des Zusammenlebens unmittelbar aufeinandertreffen. Der „Himmel“ unserer Arbeit ist keine romantische Metapher, sondern Symbol für Schutzlosigkeit ebenso wie für Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit zugleich.
Die Installation verbindet dokumentarisches Material mit choreografischen und räumlichen Setzungen. Stimmen, Bilder und Körperbewegungen treten in Beziehung zueinander und schaffen einen Raum des Zuhörens und der Aufmerksamkeit. Die Arbeit fragt danach, wie sich Erfahrungen von Frauen unter freiem Himmel von Ausschluss, Vulnerabilität und Selbstbehauptung künstlerisch sichtbar machen lassen, ohne sie zu vereinnahmen.
Als Video-Installation ist Berliner Himmel während der gesamten Dauer des Festivals zugänglich und lädt Besucher*innen ein, sich dem Thema in eigener Zeit und Intensität zu nähern. Die dauerhafte Präsenz im Raum versteht sich dabei als kritischer Kommentar: Geschichten, die sonst schnell aus dem Blick verschwinden, bleiben hier sichtbar.
Kurz-Bio
zweifrauentanzen (Jenny von Reiche und Malin Kraus)
Malin Kraus (sie/ihr, *2000) arbeitet als Regisseurin und Journalistin zwischen München und Berlin. Sie promoviert an der HU Berlin zu Gegenwartsdramatik. Ihre Arbeit bewegt sich zwischen dokumentarischem Theater, feministischer Theorie und marginalisierten Perspektiven im Kulturbetrieb, zuletzt am Lesi Theater in Lwiw [UA]. Jenny von Reiche (sie/ihr, *1985) ist Autorin, Regisseurin und Theatermacherin. Nach mehreren Jahren am Münchner Volkstheater entwickelte sie eigene Inszenierungen, Formate und Texte, zuletzt immersive Stadtfühlungen und literarische Arbeiten. Gemeinsam bilden Malin Kraus und Jenny von Reiche das Kollektiv zweifrauentanzen, das feministische und geopolitische Arbeit zwischen München und Berlin leistet, wie die "Feministische Olympiade" [UA Herbst 2026 in München].