- Kunst im öffentlichen Raum
- Performance
- Theater
Das Haus der Republik - eine performative Staatsgründung
Marie Louise Hoppenheit, Janko Krause
So., 05.07. 15:30 - 16:15 Uhr
So., 05.07. 18:00 - 18:45 Uhr
Es könnte ja so nett sein. Hier im pastellbunten Zwergstaat ist die Welt noch in Ordnung. Zusammen
wird der Regierungssitz gebaut, der selbstverständlich uns allen gehört. Mehr Spiel und Spaß, mehr
Solidarität, mehr Gleichberechtigung. Keine menschenunwürdigen Verhältnisse. Einfach mal neu
machen! Doch die politische Situation der restlichen Welt lässt sich gar nicht so einfach ignorieren.
Hat das Erstarken von rechtspopulistischen Ideen vielleicht doch auch etwas mit uns zu tun?
Mit einer Mischung aus clownesquen Figuren, Puppenspiel und Publikumsinteraktionen erzählt das
Stück eine Parodie auf aktuelle politische Verhältnisse und den sogenannten Status Quo unserer
Demokratie. Selbstironisch in trashiger Kinderzimmerästhetik wird die Privilegiertheit der
Protagonist*innen herausgestellt. Es ist leicht das Problem bei anderen zu suchen: die Nazis, die AfDWähler*innen, die Konservativen. Doch am Ende nehmen wir alle an einem System teil, das
unterscheidet zwischen In- und Ausländer, zwischen arm und reich, zwischen sozial und asozial.
wird der Regierungssitz gebaut, der selbstverständlich uns allen gehört. Mehr Spiel und Spaß, mehr
Solidarität, mehr Gleichberechtigung. Keine menschenunwürdigen Verhältnisse. Einfach mal neu
machen! Doch die politische Situation der restlichen Welt lässt sich gar nicht so einfach ignorieren.
Hat das Erstarken von rechtspopulistischen Ideen vielleicht doch auch etwas mit uns zu tun?
Mit einer Mischung aus clownesquen Figuren, Puppenspiel und Publikumsinteraktionen erzählt das
Stück eine Parodie auf aktuelle politische Verhältnisse und den sogenannten Status Quo unserer
Demokratie. Selbstironisch in trashiger Kinderzimmerästhetik wird die Privilegiertheit der
Protagonist*innen herausgestellt. Es ist leicht das Problem bei anderen zu suchen: die Nazis, die AfDWähler*innen, die Konservativen. Doch am Ende nehmen wir alle an einem System teil, das
unterscheidet zwischen In- und Ausländer, zwischen arm und reich, zwischen sozial und asozial.
Kurz-Bio
Marie Louise Hoppenheit, Janko Krause
Janko Krause ist selbstständiger Performer und Regisseur aus Bremen. Er ist Ensemblemitglied beim freien Theater Spunk, Teil des Performance Kollektivs Krauski Kombinat und auch mit Solo-Projekten schöpferisch tätig. Schwerpunkte seiner Arbeit sind das physische Theater, das schreiben eigener Texte und die satirische Auseinandersetzung mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragen.
Marie Louise Hoppenheit ist eine junge Theaterschaffende der freien Szene Bremens.
Sie ist Mitbegründerin des Punktpunktpunkt.Kollektivs und auf Figuren und Objekttheater spezialisiert. Vom Figurenbau über die Entwicklung eigener Stücke bis zur Performance nimmt sie Zuschauer*innen jeden Alters mit in neue Erlebniswelten. Ihre Arbeiten brechen mit dem Alltag, berühren und provozieren konstruktiv.
Marie Louise Hoppenheit ist eine junge Theaterschaffende der freien Szene Bremens.
Sie ist Mitbegründerin des Punktpunktpunkt.Kollektivs und auf Figuren und Objekttheater spezialisiert. Vom Figurenbau über die Entwicklung eigener Stücke bis zur Performance nimmt sie Zuschauer*innen jeden Alters mit in neue Erlebniswelten. Ihre Arbeiten brechen mit dem Alltag, berühren und provozieren konstruktiv.