- Film & Video
- Fotografie
ERINNERUNGEN AUS VERGANGENEN LEBEN
Katya Ganusenko
Fr., 03.07. 19:00 - Sa., 04.07. 00:00
Sa., 04.07. 12:00 - So., 05.07. 00:00
So., 05.07. 12:00 - 19:00 Uhr
ERINNERUNGEN AUS VERGANGENEN LEBEN untersucht persönliche Geschichte und die Herausbildung von Identität im Kontext sich verschiebender politischer und symbolischer Grenzen. Die Ausstellung vereint Archivmaterialien aus den Jahren 2010 bis 2025, die in Luhansk, Kyjiw und weiteren Orten in der Ukraine entstanden sind.
Das Projekt umfasst persönliche Fotografien, aufgenommen mit analogen Kameras, sowie einen dokumentarischen Film. Anhand dieser Materialien reflektiert die Ausstellung die sich wandelnde Bedeutung von Heimat und zeigt, wie individuelle Erinnerung durch politische Umbrüche, territoriale Konflikte und Erfahrungen der Vertreibung geprägt wird.
Im Zentrum der Ausstellung steht die Vorstellung von Heimat als ein flexibles und instabiles Konzept. Politischer Druck, die zunehmende Abschottung von Grenzen und erzwungene Migration tragen zur schrittweisen Auslöschung von Kindheits- und Jugenderinnerungen bei, die mit bestimmten Orten verbunden sind - sowohl im symbolischen als auch im wörtlichen Sinne.
Die Arbeiten zeichnen die Herausbildung der künstlerischen Identität unter Bedingungen anhaltender Unsicherheit und psychischer Belastung nach, in denen die Trennung von der eigenen Vergangenheit unausweichlich wird und eine Rückkehr nicht mehr möglich erscheint. Zugleich offenbart das Projekt eine politische Dimension von Identität: zunächst die Erfahrung von Vertreibung innerhalb des eigenen Landes und später die Konfrontation mit einer globalen Form der Entwurzelung infolge der Emigration nach Deutschland.
Ausgehend von persönlichen Archiven betrachtet ERINNERUNGEN AUS VERGANGENEN LEBEN Heimat als ein fragiles Konstrukt - eines, das durch Gewalt, Migration und erzwungene Trennung von Orten zerstört, neu definiert oder verloren gehen kann. Die verbleibenden Fragmente der Erinnerung bestehen fort als Bilder, Dokumente und emotionale Spuren.
Das Projekt umfasst persönliche Fotografien, aufgenommen mit analogen Kameras, sowie einen dokumentarischen Film. Anhand dieser Materialien reflektiert die Ausstellung die sich wandelnde Bedeutung von Heimat und zeigt, wie individuelle Erinnerung durch politische Umbrüche, territoriale Konflikte und Erfahrungen der Vertreibung geprägt wird.
Im Zentrum der Ausstellung steht die Vorstellung von Heimat als ein flexibles und instabiles Konzept. Politischer Druck, die zunehmende Abschottung von Grenzen und erzwungene Migration tragen zur schrittweisen Auslöschung von Kindheits- und Jugenderinnerungen bei, die mit bestimmten Orten verbunden sind - sowohl im symbolischen als auch im wörtlichen Sinne.
Die Arbeiten zeichnen die Herausbildung der künstlerischen Identität unter Bedingungen anhaltender Unsicherheit und psychischer Belastung nach, in denen die Trennung von der eigenen Vergangenheit unausweichlich wird und eine Rückkehr nicht mehr möglich erscheint. Zugleich offenbart das Projekt eine politische Dimension von Identität: zunächst die Erfahrung von Vertreibung innerhalb des eigenen Landes und später die Konfrontation mit einer globalen Form der Entwurzelung infolge der Emigration nach Deutschland.
Ausgehend von persönlichen Archiven betrachtet ERINNERUNGEN AUS VERGANGENEN LEBEN Heimat als ein fragiles Konstrukt - eines, das durch Gewalt, Migration und erzwungene Trennung von Orten zerstört, neu definiert oder verloren gehen kann. Die verbleibenden Fragmente der Erinnerung bestehen fort als Bilder, Dokumente und emotionale Spuren.
Kurz-Bio
Katya Ganusenko
Katya Ganusenko wurde am 27. März 1997 in Luhansk geboren.
Bereits mit 13 Jahren begann sie mit der analogen Fotografie und entwickelte dieses Interesse über viele Jahre weiter. Von 2014 bis 2018 schloss sie ihr Bachelorstudium der Philosophie an der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität in Kyjiw ab. Einen bedeutenden Teil ihrer Arbeit widmete sie dem städtebaulichen und architektonischen Projekt TRSHCHN Platform. Sie nahm an mehreren Gruppenausstellungen in Kiew teil, kuratierte eine Ausstellung in Berlin und wendet auch in der Mode künstlerische Methoden der Dekonstruktion an. Insgesamt bewegt sich ihr Werk zwischen postmodernen Konzepten und persönlichen Empfindungen.
Bereits mit 13 Jahren begann sie mit der analogen Fotografie und entwickelte dieses Interesse über viele Jahre weiter. Von 2014 bis 2018 schloss sie ihr Bachelorstudium der Philosophie an der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität in Kyjiw ab. Einen bedeutenden Teil ihrer Arbeit widmete sie dem städtebaulichen und architektonischen Projekt TRSHCHN Platform. Sie nahm an mehreren Gruppenausstellungen in Kiew teil, kuratierte eine Ausstellung in Berlin und wendet auch in der Mode künstlerische Methoden der Dekonstruktion an. Insgesamt bewegt sich ihr Werk zwischen postmodernen Konzepten und persönlichen Empfindungen.