Direkt zum Inhalt
  • Intervention
  • Kunst im öffentlichen Raum

Between

Piotr Kolanko

Barrierefreier Zugang
Fr., 03.07. 19:00 - So., 05.07. 19:00
Die für 48-Stunden-Neukölln eingereichte Arbeit verbindet die Idee eines Screens und eines Durchgangs, deren Interpretation von der Wahrnehmung und der körperlichen Präsenz der Betrachter*innen abhängt. Im öffentlichen Raum installiert und während des gesamten Festivals zugänglich, kann das Objekt von außen betrachtet, betreten, umrundet, als temporärer Schutzraum genutzt oder durchquert werden. Auf diese Weise aktiviert die Arbeit eine dynamische Beziehung zwischen Innen, Außen und dem Dazwischen.

Die Oberfläche des Objekts ist mit einem intuitiv geschaffenen Ornament bedeckt, das aus primitiver Kunst, volkstümlichen Traditionen und Post-Graffiti-Praktiken schöpft. Das Ornament fungiert hier nicht als Dekoration, sondern als eine instabile visuelle Sprache, die die Vorstellung von Grenze destabilisiert.

Kurz-Bio

Piotr Kolanko

Peter wurde in Jasło geboren, einer Stadt mit einer enormen historischen Last, die während des Krieges zu 97 % zerstört wurde. Bombardiert und entvölkert wurde die Stadt nach dem Ende des Krieges von den Händen ihrer Bewohner wiederaufgebaut. Diese Geschichte, ihre emotionale Ladung und ihre symbolische Bedeutung sind in der Stadt bis heute sehr lebendig. Das Motiv der Rückkehr, des Wiederaufbaus und der Suche nach Identität ist von zentraler Bedeutung im Schaffen des Künstlers.
Als Jugendlicher begann er sich für Symbole und Tiefenpsychologie zu interessieren; dies war eine natürliche Konsequenz der Suche nach den Grundlagen der Bewusstseinsstruktur und entsprang dem Wunsch, eine neue Identität zu formen. Seine Kunst ist durchdrungen von Intuition, Vorahnung, Mystik, Archetypen und Symbol

Ort

Alfred-Scholz-Platz 1
12043 Berlin
Deutschland

Alfred-Scholz-Platz

Barrierefreiheit

Barrierefreier Zugang
Die nächsten 9 Veranstaltungen