- Fotografie
- Literatur & Poesie
Kinship Spaces
Lovis El-Khawad, Alex Tapia, Julia Fabricius & Franco Bastida
Fr., 03.07. 19:00 - So., 05.07. 19:00
Was macht einen Raum aus? Räumlich gesehen gibt es eine Vertrautheit, die über die städtische Landschaft hinausgeht. Sie zieht sich durch Städte, ihre Gebäude und Trümmer und begegnet der Natur auf ganz gewöhnliche und entwaffnende Weise.
Für Kulturen, die von kollektivem Verständnis geprägt sind, insbesondere im globalen Süden, sind diese Elemente untrennbar mit dem Alltag verbunden. In Tunesien ist „ayshek“ (عيشك) die gesprochene Währung, die „Danke“ bedeutet. Aber sie beinhaltet auch den liebenswerten Wunsch „mögest du leben“ gegenüber anderen. Warum fühlt sich diese Sensibilität gleichzeitig so ähnlich und doch so unterschiedlich an wie in Mexiko, wo „dar gracias“ (danken) und anderen das Gefühl geben, „como en casa“ (wie zu Hause) zu sein, ebenfalls diese Wärme ausdrücken?
Diese Publikation ist ein kontinentübergreifender Dialog zwischen Tunesien und Mexiko. Die erste Fotoserie, aufgenommen in Tunis, bildet den Ausgangspunkt, während die zweite Serie aus Guadalajara/CDMX darauf antwortet und die kleinen Gesten der Zuneigung, des Gebrauchs und der Autonomie im Alltag nachzeichnet, um schließlich in Berlin, Deutschland, in synergetischer Form zusammenzukommen.
Für Kulturen, die von kollektivem Verständnis geprägt sind, insbesondere im globalen Süden, sind diese Elemente untrennbar mit dem Alltag verbunden. In Tunesien ist „ayshek“ (عيشك) die gesprochene Währung, die „Danke“ bedeutet. Aber sie beinhaltet auch den liebenswerten Wunsch „mögest du leben“ gegenüber anderen. Warum fühlt sich diese Sensibilität gleichzeitig so ähnlich und doch so unterschiedlich an wie in Mexiko, wo „dar gracias“ (danken) und anderen das Gefühl geben, „como en casa“ (wie zu Hause) zu sein, ebenfalls diese Wärme ausdrücken?
Diese Publikation ist ein kontinentübergreifender Dialog zwischen Tunesien und Mexiko. Die erste Fotoserie, aufgenommen in Tunis, bildet den Ausgangspunkt, während die zweite Serie aus Guadalajara/CDMX darauf antwortet und die kleinen Gesten der Zuneigung, des Gebrauchs und der Autonomie im Alltag nachzeichnet, um schließlich in Berlin, Deutschland, in synergetischer Form zusammenzukommen.
Kurz-Bio
Lovis El-Khawad, Alex Tapia, Julia Fabricius & Franco Bastida
Lovis El-Khawad hat seine Leidenschaft für die analoge Fotografie von seinem Vater geerbt und hält Ausschnitte des Lebens fest, so wie sie sich ihm präsentieren.
Alex Tapia ist ein mexikanischer Fotograf und Filmemacher, der in Mexiko-Stadt lebt. Seine Arbeiten wurden auf verschiedenen Plattformen ausgestellt.
Julia Fabricius ist eine in Berlin lebende Grafikdesignerin, die sich auf Selbstveröffentlichungen und Künstlerbücher konzentriert, nebenbei unterrichtet, Workshops anbietet und andere Kreative bei ihren Veröffentlichungsprojekten unterstützt.
Franco Bastida ist ein mexikanischer Journalist, Musiker und Experte für globale Politik mit Sitz in Berlin. Im Jahr 2023 veröffentlichte er nach Experimenten mit Zines seinen ersten Gedichtband „NOISE: Poems of water and sand“.
Alex Tapia ist ein mexikanischer Fotograf und Filmemacher, der in Mexiko-Stadt lebt. Seine Arbeiten wurden auf verschiedenen Plattformen ausgestellt.
Julia Fabricius ist eine in Berlin lebende Grafikdesignerin, die sich auf Selbstveröffentlichungen und Künstlerbücher konzentriert, nebenbei unterrichtet, Workshops anbietet und andere Kreative bei ihren Veröffentlichungsprojekten unterstützt.
Franco Bastida ist ein mexikanischer Journalist, Musiker und Experte für globale Politik mit Sitz in Berlin. Im Jahr 2023 veröffentlichte er nach Experimenten mit Zines seinen ersten Gedichtband „NOISE: Poems of water and sand“.