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Der Große Süden
Serpil Aygün, Gülseven Medar
Fr., 03.07. 19:00 - 22:00 Uhr
Sa., 04.07. 10:00 - So., 05.07. 19:00
"Der Große Süden" ist ein fotografisch-musikalisches Projekt, das aus Erinnerungen an meine Kindheit hervorgegangen ist und im Sommer 2025 im Herzen Anatoliens entstanden ist. Im Zentrum steht ein emotionaler Dialog zwischen Stimme und Bild: Fotografien reagieren auf den Gesang, greifen Melodien auf, spiegeln Stimmungen, Sehnsucht, Verbundenheit und Herkunft.
Die Arbeit bewegt sich in einem Zwischenraum von Innen und Außen. Landschaften werden nicht als geografische Orte verstanden, sondern als emotionale Territorien, in denen Erinnerung, Erfahrung und Projektion ineinandergreifen. Der "Süden" erscheint dabei weniger als konkrete Himmelsrichtung denn als innerer Zustand - als Raum, der geprägt ist von Erwartung, Melancholie, Schmerz, Erschöpfung und Momente der Befreiung.
Grenzen zeigen sich im Projekt nicht als klare Linien, sondern als durchlässige Zonen: zwischen Stimme und Bild, Vergangenheit und Gegenwart, Herkunft und Gegenwartserfahrung. Die Fotografien verweilen an diesen Stellen, ohne sie aufzulösen.
Gerade im Kontext Neuköllns - einem Bezirk der Übergänge, Brüche und Neuaushandlungen - entfaltet diese Arbeit eine besondere Resonanz. "Der Große Süden" versteht Identität nicht als feste Zuschreiben. sondern als Prozess, der sich im Dazwischen formt.
Die Arbeit bewegt sich in einem Zwischenraum von Innen und Außen. Landschaften werden nicht als geografische Orte verstanden, sondern als emotionale Territorien, in denen Erinnerung, Erfahrung und Projektion ineinandergreifen. Der "Süden" erscheint dabei weniger als konkrete Himmelsrichtung denn als innerer Zustand - als Raum, der geprägt ist von Erwartung, Melancholie, Schmerz, Erschöpfung und Momente der Befreiung.
Grenzen zeigen sich im Projekt nicht als klare Linien, sondern als durchlässige Zonen: zwischen Stimme und Bild, Vergangenheit und Gegenwart, Herkunft und Gegenwartserfahrung. Die Fotografien verweilen an diesen Stellen, ohne sie aufzulösen.
Gerade im Kontext Neuköllns - einem Bezirk der Übergänge, Brüche und Neuaushandlungen - entfaltet diese Arbeit eine besondere Resonanz. "Der Große Süden" versteht Identität nicht als feste Zuschreiben. sondern als Prozess, der sich im Dazwischen formt.
Kurz-Bio
Serpil Aygün, Gülseven Medar
Serpil Aygün ist im „großen Süden“ Deutschlands geboren und aufgewachsen, im Herzen Baden-Württembergs. Teile ihrer Schulzeit und das Abitur absolvierte sie in Istanbul - ein Leben zwischen zwei Welten, das sie bis heute prägt.
Nach dem Studium der Geschichte und Philosophie auf Lehramt in Heidelberg und Darmstadt zog sie 2016 nach Berlin, wo sie als Lehrerin arbeitet und ihrer Leidenschaft für Fotografie folgt.
In ihrer fotografischen Arbeit erforscht sie die emotionale Landschaft zwischen Herkunft und Gegenwart - zwischen Ort, Erinnerung und Gefühl.
Derzeit vertieft sie ihre fotografische Ausbildung am Photocentrum der Gilberto-Bosques- Volkshochschule Berlin.
Nach dem Studium der Geschichte und Philosophie auf Lehramt in Heidelberg und Darmstadt zog sie 2016 nach Berlin, wo sie als Lehrerin arbeitet und ihrer Leidenschaft für Fotografie folgt.
In ihrer fotografischen Arbeit erforscht sie die emotionale Landschaft zwischen Herkunft und Gegenwart - zwischen Ort, Erinnerung und Gefühl.
Derzeit vertieft sie ihre fotografische Ausbildung am Photocentrum der Gilberto-Bosques- Volkshochschule Berlin.