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Perlenbrauerei
Rahel Schöppenthau, Freya Arde
Fr., 03.07. 21:30 - 22:00 Uhr
Fr., 03.07. 22:30 - 23:00 Uhr
Im Buch PERLENBRAUEREI zieht die 20-jährige Norwegerin Jo zum Studium ins englischsprachige Ausland. Die Suche nach einem Zimmer führt sie schließlich zu Carol, die in einer ehemaligen Brauerei in einem früheren Industriegebiet wohnt. Noch am selben Tag zieht Jo ein in dieses merkwürdige alte Backsteingebäude, das eher provisorisch zum Wohnen hergerichtet wurde: Es gibt keine Zimmer, der große Fabrikraum ist lediglich mit Spanplatten in verschiedene Bereiche unterteilt, die zwar Sichtschutz, aber keine Privatsphäre bieten. Vor allem Geräusche wandern ungehindert unter dem Wellblechdach herum, verbreiten, verändern und verselbstständigen sich.
Und während das Haus zunehmend ein Eigenleben entwickelt, fast wie ein lebender Organismus, verschwimmen die Grenzen zwischen Jos und Carols Leben, sogar zwischen den beiden jungen Frauen selbst, immer mehr. Nur die Grenze zwischen drinnen und draußen, der traumartigen symbiotischen Welt im Haus und der normalen Unirealität außerhalb davon, bleibt bestehen, wird sogar immer deutlicher.
In zwei halbstündigen Episoden liest die Schauspielerin Rahel Schöppenthau verschiedene Ausschnitte aus dem Debütroman der norwegischen Musikerin Jenny Hval und führt dabei einen akustischen Dialog mit der Musikerin Freya Arde, die live Klänge improvisiert. Lasst euch zum Auftakt ins 48-Stunden-Neukölln-Wochenende in diese intensiv sinnliche Geschichte entführen, während draußen die Nacht hereinbricht!
Lesung auf Deutsch.
Und während das Haus zunehmend ein Eigenleben entwickelt, fast wie ein lebender Organismus, verschwimmen die Grenzen zwischen Jos und Carols Leben, sogar zwischen den beiden jungen Frauen selbst, immer mehr. Nur die Grenze zwischen drinnen und draußen, der traumartigen symbiotischen Welt im Haus und der normalen Unirealität außerhalb davon, bleibt bestehen, wird sogar immer deutlicher.
In zwei halbstündigen Episoden liest die Schauspielerin Rahel Schöppenthau verschiedene Ausschnitte aus dem Debütroman der norwegischen Musikerin Jenny Hval und führt dabei einen akustischen Dialog mit der Musikerin Freya Arde, die live Klänge improvisiert. Lasst euch zum Auftakt ins 48-Stunden-Neukölln-Wochenende in diese intensiv sinnliche Geschichte entführen, während draußen die Nacht hereinbricht!
Lesung auf Deutsch.
Kurz-Bio
Rahel Schöppenthau, Freya Arde
Rahel Schöppenthau ist Schauspielerin und Übersetzerin. Als Teil des freien Theaterkollektivs Shakespeare2Go hat sie zuletzt das Stück "Utherow" auf die Bühne gebracht (2025) und steht auch immer wieder vor der Kamera. Jenny Hvals Roman begegnete ihr erstmals im Skandinavistik-Studium und faszinierte sie so andauernd, dass sie ihn schließlich fast 10 Jahre später ins Deutsche übersetzte.
Freya Arde ist Komponistin und Gitarristin. In ihren Klanglandschaften kombiniert sie akustische Instrumentation mit Audioprocessing und elektronischen Elementen. Zu ihren bekanntesten Arbeiten gehören die Filmmusik zu „Riefenstahl“, sowie die Neuverfilmung von „Das fliegende Klassenzimmer“, für die sie 2023 mit dem Deutschen Filmmusikpreis ausgezeichnet wurde.
Ihr Solo-Debütalbum E C H O erschien 2025.
Freya Arde ist Komponistin und Gitarristin. In ihren Klanglandschaften kombiniert sie akustische Instrumentation mit Audioprocessing und elektronischen Elementen. Zu ihren bekanntesten Arbeiten gehören die Filmmusik zu „Riefenstahl“, sowie die Neuverfilmung von „Das fliegende Klassenzimmer“, für die sie 2023 mit dem Deutschen Filmmusikpreis ausgezeichnet wurde.
Ihr Solo-Debütalbum E C H O erschien 2025.