- Bildende Kunst
- Installation
- Musik
sway
Lena Meinhardt und Eva Dörr
Fr., 03.07. 19:00 - 22:00 Uhr
Sa., 04.07. 10:00 - 22:00 Uhr
So., 05.07. 10:00 - 19:00 Uhr
„sway“ ist eine Vierkanalkomposition mit Video, die das fragile Gleichgewicht zwischen Beständigkeit und Verlorensein untersucht. Die Arbeit verlässt den Außenblick und zoomt ins Innere: Ausgangspunkt des Bildmaterials sind alltägliche Aufnahmen, die in einer visuellen Programmierumgebung auf dreidimensionale Formen gelegt, verzerrt und räumlich neu organisiert werden. Eine virtuelle Kamera filmt diese erzeugten Strukturen erneut von außen und innen ab. So entstehen Mikrostrukturen, Linien, Texturen und Motive, die zwischen Realem und Abstraktion schwanken. Bilder, in denen Vertrautes kurz aufscheint und wieder verwischt.
Der Klang folgt diesem Prozess der Transformation. Alltägliche, maschinelle Field Recordings werden geschichtet, zerteilt und collagiert. Ihr ursprünglicher Charakter verändert sich zunehmend und löst sich allmählich in harmonische Cluster auf. Die musikalischen Reibungen und Schwebungen formen Räume, in denen das Material selbst zu Erinnerung wird. Sway erforscht so die fragile Konstruktion unseres inneren Gedächtnisses – ein Oszillieren zwischen Vertrautheit und Abstraktion.
Das Objekt kann umrundet und die Arbeit aus wechselnden Perspektiven erfahren werden. Dadurch verschieben sich Bild, Raum und Bewegung kontinuierlich.
Kurz-Bio
Lena Meinhardt und Eva Dörr
Seit 2019 arbeiten Lena Meinhardt und Eva Dörr als künstlerisches Duo zusammen. Ihre Arbeiten verbinden Klang, Raum und installative Systeme zu dialogischen Kompositionen. Dörr entwickelt räumliche und zeitliche Strukturen, die Meinhardts klangliche Materialien aufnehmen und weiterführen.
Lena Meinhardt arbeitet mit Field Recordings aus dem Alltag, insbesondere mit maschinellen Klängen, Stimmen und Sprache, die sie durch Verfahren wie Granularsynthese und Timestretching transformiert. Eva Dörr untersucht rhythmische, prozesshafte Systeme in Klang, Video und Raum, die Wahrnehmung, Zeit und Struktur erfahrbar machen. Gemeinsam zeigen sie ihre Arbeiten in Ausstellungskontexten, auf Festivals und im öffentlichem Raum.
Lena Meinhardt arbeitet mit Field Recordings aus dem Alltag, insbesondere mit maschinellen Klängen, Stimmen und Sprache, die sie durch Verfahren wie Granularsynthese und Timestretching transformiert. Eva Dörr untersucht rhythmische, prozesshafte Systeme in Klang, Video und Raum, die Wahrnehmung, Zeit und Struktur erfahrbar machen. Gemeinsam zeigen sie ihre Arbeiten in Ausstellungskontexten, auf Festivals und im öffentlichem Raum.