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  • Bildende Kunst

TRANSIT

Elena Walch

Sa., 04.07. 12:00 - So., 05.07. 18:00
„TRANSIT“ ist eine Serie von Malereien, die sich mit Themen von Verwandlung, Identität und Zugehörigkeit auseinandersetzt.
Der Begriff Transit bezeichnet das Durchqueren oder Überqueren eines Ortes – eine Bewegung zwischen zwei Zuständen, zwischen Aufbruch und Ankunft. Für mich steht er sinnbildlich für Geschlechtsidentität, queeres Sein und geteilte Gemeinschaft.
In den Arbeiten spiegelt sich ein Prozess des Werdens wider: das Fließende, Unsichere, Unplanbare, aber auch das Verbindende eines Übergangs. Transit ist kein Ziel, sondern ein Zustand des Dazwischen, eine Zone, in der das Selbst offen bleibt und sich ständig neu formt.
Es versteht sich als visuelle Erzählung über Wandel und Gemeinschaft. Es fragt danach, wie sich Zugehörigkeit formt, wenn Identität nicht fest, sondern fließend ist. Die Arbeiten laden dazu ein, Transformation als Möglichkeit zu begreifen als Weg, sich selbst und andere neu zu erkennen. Die Schönheit liegt im Reichtum des Nicht- Festgeschriebenen.
Die Arbeiten entstehen auf unbehandeltem Baumwollstoff, dessen Offenheit Teil des Konzepts ist. Das Material atmet, saugt, verläuft. Es reagiert unmittelbar auf die Bewegung der Farben. Dadurch entsteht ein Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Loslassen. Die Oberfläche bleibt durchlässig, verletzlich, fast schon körperlich. Transparente Schichten, erdige Farben und spontane Linienführung spiegeln das Instabile, Weiche und Rohe wider. Alles Aspekte, die im queeren Selbstverständnis nicht als Widerspruch, sondern als Möglichkeit existieren.
So wird die Leinwand zu einem Übergangsort: zwischen Körper und Geist, zwischen Sichtbarkeit und Empfindung, zwischen dem, was die Welt wahrnimmt und dem, was dahinter pulsiert.

Kurz-Bio

Elena Walch

Elena Walch, geboren 1995, ist eine nichtbinäre Künstler*in mit Schwerpunkt Malerei. Nach dem Abschluss der Kunsthochschule in Österreich lebt und arbeitet Elena seit sechs Jahren in Berlin.
Die künstlerische Praxis versteht sich als visuelle Erzählung des Eros, über die Kraft der Transformation und darüber, wie Identität und Gemeinschaft im Prozess spürbar werden.
Die Arbeiten entstehen auf unbehandeltem Baumwollstoff, dessen Offenheit Teil des Konzepts ist. Transparente Schichten und spontane Linien spiegeln das Instabile, Weiche und Rohe wider. Neben der Malerei engagiert sich Elena in der Beziehungsarbeit innerhalb queerer Communities.

Ort

Reuterstraße 53
12047 Berlin
Deutschland

Marc. Patisserie
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