- Bildende Kunst
- Film & Video
A Soft Place to Land
Sinem Vardar
Fr., 03.07. 19:00 - So., 05.07. 19:00
A Soft Place to Land ist ein Raum zwischen Innen und Außen, Mensch und Tier, Traum und Wirklichkeit. Die Serie aus vier Arbeiten zeigt Hände, tierische und menschliche Gestalten sowie hybride Figuren als Schwellenwesen, die Nähe, Ambivalenz und die Sehnsucht nach Halt erfahrbar machen.
Grenzen sind dabei nicht endgültig und werden nicht überschritten, sondern fühlbar – als durchlässige Übergänge. Nichts ist endgültig. Was bleibt, ist der Raum zwischen den Wesen, ihre Berührungen und Überlagerungen – weich und vergänglich, zugleich sicher, da die menschliche Existenz selbst offen und im Fluss ist.
Der Malprozess, sichtbar gemacht durch eine begleitende Videoarbeit, ist performativ und folgt einem animistischen Ansatz: Auf dem Boden liegender Baumwollstoff wird mit Tusche, Tinte und Wasser direkt mit den Händen bemalt. Der Prozess folgt bewusst dem Zufall und wird durch Intuition begleitet, nicht kontrolliert oder beherrscht.
Grenzen sind dabei nicht endgültig und werden nicht überschritten, sondern fühlbar – als durchlässige Übergänge. Nichts ist endgültig. Was bleibt, ist der Raum zwischen den Wesen, ihre Berührungen und Überlagerungen – weich und vergänglich, zugleich sicher, da die menschliche Existenz selbst offen und im Fluss ist.
Der Malprozess, sichtbar gemacht durch eine begleitende Videoarbeit, ist performativ und folgt einem animistischen Ansatz: Auf dem Boden liegender Baumwollstoff wird mit Tusche, Tinte und Wasser direkt mit den Händen bemalt. Der Prozess folgt bewusst dem Zufall und wird durch Intuition begleitet, nicht kontrolliert oder beherrscht.
Kurz-Bio
Sinem Vardar
Sinem Vardar (1991, İzmir, Türkei) ist eine autodidaktische Künstlerin und Dichterin. Sie entwickelte die Praxis des abstract animistic expressionism, in der Bewusstes und Unbewusstes, Mensch und Tier sowie Traum und Realität in Beziehung treten. Vardar malt mit ihren Händen, mit Tinte, Tusche und Wasser auf Baumwollstoff – impulsiv, instinktiv und ohne vorgefertigten Plan.
Verwurzelt in einer animistischen Weltsicht, lösen ihre Gemälde die Grenzen von Zeit, Form und Wahrnehmung auf. Tiere, mythologische Figuren und Traumlandschaften erscheinen als Wegweiser, die das Unterbewusste mit dem Bewussten verbinden und das Individuelle mit dem Kollektiven verknüpfen. Jedes Bild ist ein lebendiges Ereignis: geformt und doch fluid, verdichtet und zugleich im Werden.
Verwurzelt in einer animistischen Weltsicht, lösen ihre Gemälde die Grenzen von Zeit, Form und Wahrnehmung auf. Tiere, mythologische Figuren und Traumlandschaften erscheinen als Wegweiser, die das Unterbewusste mit dem Bewussten verbinden und das Individuelle mit dem Kollektiven verknüpfen. Jedes Bild ist ein lebendiges Ereignis: geformt und doch fluid, verdichtet und zugleich im Werden.