- Kunst im öffentlichen Raum
- Performance
- Tanz
Am Rand des Tisches
Bahar Meriç
Fr., 03.07. 20:00 - 20:30 Uhr
Sa., 04.07. 20:00 - 20:30 Uhr
Am Rand des Tisches untersucht das Verhältnis von Innen und Außen anhand der sozialen Choreografie des gemeinsamen Essens. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass alltägliche Handlungen wie das Teilen von Nahrung soziale Beziehungen formen und Räume von Gemeinschaft, Zugehörigkeit und Verantwortung entstehen lassen. Gleichzeitig können in solchen Situationen auch Hierarchien, Grenzen und Formen von Ausschluss sichtbar werden. Die Arbeit nimmt diese Ambivalenz zum Anlass, um Fragen von Gemeinschaft, Teilhabe und Zusammenleben im öffentlichen Raum zu untersuchen.
In vielen Esskulturen ist der Tisch ein zentraler Ort der Begegnung. Menschen kommen zusammen, teilen Essen, Erinnerungen und Geschichten. Gleichzeitig werden hier auch Rollen und Erwartungen sichtbar, die oft unausgesprochen bleiben. Der Tisch wird so zu einem sozialen Raum, in dem Nähe und Distanz, Zugehörigkeit und Abgrenzung gleichzeitig spürbar werden.
Im Zentrum der Performance steht ein zehn Meter langer Tisch, der im öffentlichen Raum auf dem Parkplatz des Jungen Tanzhaus Berlin aufgebaut wird. Vier Performer*innen teilen diesen Tisch mit dem Publikum. Der Tisch ist zugleich Treffpunkt, Grenze, Bühne und Orientierungspunkt.
Während gemeinsam gegessen, gesungen und getanzt wird, entstehen Bewegungen und Begegnungen zwischen Publikum und Performer*innen. Rollen verändern sich, Beziehungen verschieben sich und neue Perspektiven entstehen. Das gemeinsame Essen wird dabei nicht nur als Alltagssituation verstanden, sondern als kulturelle Praxis, in der soziale Dynamiken sichtbar werden.
Wer nimmt Platz? Wer beobachtet? Wer teilt, wer wartet, wer bewegt sich? Aus diesen einfachen Handlungen entstehen Momente der Begegnung und des Austauschs.
Am Rand des Tisches lädt das Publikum ein, Teil einer temporären Gemeinschaft zu werden. Die Performance eröffnet einen Raum, in dem alltägliche Rituale neu betrachtet werden können und in dem Gemeinschaft als etwas Gemeinsames, Lebendiges und Gestaltbares erfahrbar
In vielen Esskulturen ist der Tisch ein zentraler Ort der Begegnung. Menschen kommen zusammen, teilen Essen, Erinnerungen und Geschichten. Gleichzeitig werden hier auch Rollen und Erwartungen sichtbar, die oft unausgesprochen bleiben. Der Tisch wird so zu einem sozialen Raum, in dem Nähe und Distanz, Zugehörigkeit und Abgrenzung gleichzeitig spürbar werden.
Im Zentrum der Performance steht ein zehn Meter langer Tisch, der im öffentlichen Raum auf dem Parkplatz des Jungen Tanzhaus Berlin aufgebaut wird. Vier Performer*innen teilen diesen Tisch mit dem Publikum. Der Tisch ist zugleich Treffpunkt, Grenze, Bühne und Orientierungspunkt.
Während gemeinsam gegessen, gesungen und getanzt wird, entstehen Bewegungen und Begegnungen zwischen Publikum und Performer*innen. Rollen verändern sich, Beziehungen verschieben sich und neue Perspektiven entstehen. Das gemeinsame Essen wird dabei nicht nur als Alltagssituation verstanden, sondern als kulturelle Praxis, in der soziale Dynamiken sichtbar werden.
Wer nimmt Platz? Wer beobachtet? Wer teilt, wer wartet, wer bewegt sich? Aus diesen einfachen Handlungen entstehen Momente der Begegnung und des Austauschs.
Am Rand des Tisches lädt das Publikum ein, Teil einer temporären Gemeinschaft zu werden. Die Performance eröffnet einen Raum, in dem alltägliche Rituale neu betrachtet werden können und in dem Gemeinschaft als etwas Gemeinsames, Lebendiges und Gestaltbares erfahrbar
Kurz-Bio
Bahar Meriç
Bahar Meric ist Choreografin, deren Arbeit sich an der Schnittstelle von Tanz, Performance und partizipativer Praxis bewegt. In ihren Arbeiten untersucht sie Körper als soziale und politische Träger von Erfahrung und verhandelt Fragen von Zugehörigkeit und Beziehung. Bahar arbeitet für verschiedene Kunst- und Kulturinstitutionen und verbindet choreografische Forschung mit interdisziplinären Formaten im öffentlichen Raum wie auch auf der Bühne. Ihre künstlerische Praxis ist geprägt von kollaborativen Prozessen mit dem Fokus auf eine diversitätssensible Auseinandersetzung. Neben ihrer eigenen Arbeit engagiert sie sich bei Future Move e.V. und arbeitet dort insbesondere mit jungen Menschen zusammen und schafft Räume für Empowerment, Austausch und künstlerische Selbstermächtigung.