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Die Ankunftasymptote
HPPDMS (Eralp Orkun Cihan)
Fr., 03.07. 19:00 - Sa., 04.07. 22:00
In einer Welt, in der die Grenzen zwischen physischer Realität und digitaler Simulation verschwimmen, untersucht das Projekt die Fragilität unserer Wahrnehmung und die Illusion von Kontrolle. Die Kernidee ist es, das Konzept der „asymptotischen Annäherung“ – eines Ziels, das unendlich nah rückt, aber nie erreicht wird – zu hinterfragen und einen Raum für Reflexion über unsere technologische Abhängigkeit und Isolation zu schaffen.
Das Projekt konzipiert eine zweitägige Installation, die Besucher einlädt, das Innere eines gestrandeten Schiffes zu betreten. Der Raum verwandelt sich in die intimen, dystopischen Quartiere eines Raumschiffs. Diese Umgebung visualisiert den Zusammenbruch von Realität und Code und vereint eine raue, industrielle Atmosphäre mit dem drückenden Gefühl eines digitalen Systemfehlers in einer surrealen Konstellation.
Das Herzstück der Erfahrung ist die performative Live-Aktivierung durch einen Raumschiffkapitän und seine Crew, die unermüdlich an ihren Stationen arbeiten. Während sie Energie aus einer pulsierenden Quelle im Boden ziehen, versuchen sie, ein grundlegend fehlerhaftes System zu navigieren. Die Besucher werden Teil einer Umgebung, der bewusst die „ESC“-Taste fehlt. Die live erzeugten Ambient-Space-Sounds fungieren als Maschinenfrequenzen und interne Kommunikation der Crew. Diese intensive Auseinandersetzung mit der Endlosschleife lädt zu einem inneren Dialog ein: Was passiert, wenn das System versagt und wir in einem permanenten Übergangszustand gefangen bleiben?
Zusätzlich beleuchtet das Projekt die emotionale Schwere von Isolation und technologischer Beschleunigung. Das Gefühl eines „Systemabsturzes“ wird durch atmosphärische Elemente und ein einhüllendes Soundfeld körperlich erfahrbar. Es ist ein Moment der sensorischen Überlastung, der den Teilnehmern die Möglichkeit gibt, über die eigene Sehnsucht nach einem manuellen Abbruch (Override) nachzudenken.
„HAN - Asymptote of Arrival“ ist eine Einladung, unsere digitalisierte Existe
Das Projekt konzipiert eine zweitägige Installation, die Besucher einlädt, das Innere eines gestrandeten Schiffes zu betreten. Der Raum verwandelt sich in die intimen, dystopischen Quartiere eines Raumschiffs. Diese Umgebung visualisiert den Zusammenbruch von Realität und Code und vereint eine raue, industrielle Atmosphäre mit dem drückenden Gefühl eines digitalen Systemfehlers in einer surrealen Konstellation.
Das Herzstück der Erfahrung ist die performative Live-Aktivierung durch einen Raumschiffkapitän und seine Crew, die unermüdlich an ihren Stationen arbeiten. Während sie Energie aus einer pulsierenden Quelle im Boden ziehen, versuchen sie, ein grundlegend fehlerhaftes System zu navigieren. Die Besucher werden Teil einer Umgebung, der bewusst die „ESC“-Taste fehlt. Die live erzeugten Ambient-Space-Sounds fungieren als Maschinenfrequenzen und interne Kommunikation der Crew. Diese intensive Auseinandersetzung mit der Endlosschleife lädt zu einem inneren Dialog ein: Was passiert, wenn das System versagt und wir in einem permanenten Übergangszustand gefangen bleiben?
Zusätzlich beleuchtet das Projekt die emotionale Schwere von Isolation und technologischer Beschleunigung. Das Gefühl eines „Systemabsturzes“ wird durch atmosphärische Elemente und ein einhüllendes Soundfeld körperlich erfahrbar. Es ist ein Moment der sensorischen Überlastung, der den Teilnehmern die Möglichkeit gibt, über die eigene Sehnsucht nach einem manuellen Abbruch (Override) nachzudenken.
„HAN - Asymptote of Arrival“ ist eine Einladung, unsere digitalisierte Existe
Kurz-Bio
HPPDMS (Eralp Orkun Cihan)
Eralp Orkun Cihan (HPPDMS) ist ein Architekt und Creative Technologist, der Raumgestaltung, digitale Medien und experimentellen Sound zu immersiven Welten verwebt. Für HAN - Asymptote of Arrival leitet HPPDMS ein multidisziplinäres Kollektiv aus bildenden Künstlern, Licht- und Tontechnikern sowie Architekten. Als performative „Crew“ des gestrandeten Raumschiffs verschmilzt dieses Team raue industrielle Szenografie mit generativem Design und Spatial Audio. Gemeinsam lösen sie die Grenzen zwischen physischer Architektur und menschlicher Spontaneität auf und erschaffen eine tiefgründige, psychologische Erzählung, die das Publikum direkt in die Simulation zieht.