- Installation
- Literatur & Poesie
- Theater
How to Love Our Mothers: OUT/SIDE/IN Neukölln
Maya Ibrahim, Uriara Maciel
Fr., 03.07. 19:00 - 22:00 Uhr
Sa., 04.07. 10:00 - 22:00 Uhr
So., 05.07. 11:00 - 16:00 Uhr
Diese feministische partizipative Forschungsinstallation kartografiert die Mutter-Tochter-Liebe über Grenzen hinweg und verkörpert das Thema von 48H Neukölln OUT/SIDE/IN, bei dem Töchter die Grenzen zwischen kulturellen und geografischen Trennlinien überwinden. Sie erweckt die Vision von bell hooks zum Leben – wonach Liebe durch bewusste Akte der Fürsorge, der Verantwortung und der Heilung als politische Praxis fungiert. Gerade jetzt ist es besonders dringend geworden, Brücken zu bauen zwischen dem, was Migration und Missverständnisse auseinanderreißen.
Als Schriftstellerin, Dichterin und Aktivistin hat mich das Einnehmen des sozialen Raums anderer gelehrt, mich intensiv um die Gemeinschaften zu kümmern, in denen wir uns befinden. Ich habe 15 Töchter aus Berlin, Belgien, den USA, Singapur, Thailand, Indien, Slowenien und darüber hinaus interviewt. Was ich gesammelt habe, sind intime Geschichten über Konflikte, Migration, Überlebensstrategien und darüber, wo Schweigen laut spricht. Diese besondere Form der Installation durch kollektives Geschichtenerzählen zielt darauf ab, einen lebendigen Atlas der Liebe zu schaffen, der über Generationen, Kulturen und Gräben hinweg spricht.
Porträts, Audiofragmente, Gedichte und eine Weltkarte zeichnen Reisen von Neukölln zu fernen Heimatorten nach. Interaktive Stationen laden dazu ein, Briefe an sich selbst, an die eigene Mutter oder an diejenigen zu schreiben, die man als (O)ther(s) wahrnimmt. Setze dich in die Klang- und Stilleinstallation, lausche den Stimmen anderer Töchter und frage dich: Welche Grenze möchtest du aufweichen?
Das Forumtheater am Samstag unter der Leitung der Expertin für feministisches Theater der Unterdrückten, Uriara Maciel, lädt euch zu Szenen ein, die zum gemeinsamen Handeln anregen. Beobachtet auf der Bühne Darstellungen davon, wie es ist, als Tochter von Migranten in Berlin zu leben – seien es Darstellungen von Liebe, Wut oder Zugehörigkeit – und wie unsere Mütter auf uns reagieren (oder auch nicht).
Als Schriftstellerin, Dichterin und Aktivistin hat mich das Einnehmen des sozialen Raums anderer gelehrt, mich intensiv um die Gemeinschaften zu kümmern, in denen wir uns befinden. Ich habe 15 Töchter aus Berlin, Belgien, den USA, Singapur, Thailand, Indien, Slowenien und darüber hinaus interviewt. Was ich gesammelt habe, sind intime Geschichten über Konflikte, Migration, Überlebensstrategien und darüber, wo Schweigen laut spricht. Diese besondere Form der Installation durch kollektives Geschichtenerzählen zielt darauf ab, einen lebendigen Atlas der Liebe zu schaffen, der über Generationen, Kulturen und Gräben hinweg spricht.
Porträts, Audiofragmente, Gedichte und eine Weltkarte zeichnen Reisen von Neukölln zu fernen Heimatorten nach. Interaktive Stationen laden dazu ein, Briefe an sich selbst, an die eigene Mutter oder an diejenigen zu schreiben, die man als (O)ther(s) wahrnimmt. Setze dich in die Klang- und Stilleinstallation, lausche den Stimmen anderer Töchter und frage dich: Welche Grenze möchtest du aufweichen?
Das Forumtheater am Samstag unter der Leitung der Expertin für feministisches Theater der Unterdrückten, Uriara Maciel, lädt euch zu Szenen ein, die zum gemeinsamen Handeln anregen. Beobachtet auf der Bühne Darstellungen davon, wie es ist, als Tochter von Migranten in Berlin zu leben – seien es Darstellungen von Liebe, Wut oder Zugehörigkeit – und wie unsere Mütter auf uns reagieren (oder auch nicht).
Kurz-Bio
Maya Ibrahim, Uriara Maciel
Maya Ibrahim, aus Singapur und in Neukölln verwurzelt, verknüpft intersektionalen Feminismus, Dekolonialität und Bildungsreform in Schreiben und Moderation. Sie gestaltet eine Community um How to Love Our Mothers (from Others) – ein künstlerisches Projekt, das Töchterstimmen weltweit hörbar macht. Als Humanity in Action Democracy Fellow in Berlin schreibt und performt sie Poetry darüber, wie Liebe politische und transformative Kraft entfaltet.
Uriara Maciel, brasilianische Regisseur*innen, Schauspiel*innen und Dramatikerin*innen in Berlin seit 2015, fokussiert dekoloniales und feministisches Theater. Als Aktivistin*innen und Kulturorganisatorin gründete sie das Gira Resistance Festival und organisiert Berlins Feier zum Internationalen Tag Schwarzer Lateinamerikanischer Frauen.
Uriara Maciel, brasilianische Regisseur*innen, Schauspiel*innen und Dramatikerin*innen in Berlin seit 2015, fokussiert dekoloniales und feministisches Theater. Als Aktivistin*innen und Kulturorganisatorin gründete sie das Gira Resistance Festival und organisiert Berlins Feier zum Internationalen Tag Schwarzer Lateinamerikanischer Frauen.