- Bildende Kunst
Stadtbild soft core
Deborah Dammasch
Fr., 03.07. 19:00 - Sa., 04.07. 00:00
Sa., 04.07. 16:00 - So., 05.07. 00:00
So., 05.07. 15:00 - 19:00 Uhr
Ein komplexes Stadtbild als Abbild innerer Räume? Außenräume spiegeln inneres Erleben. Ausgangspunkt sind Berliner Straßen und ihre rauen Fassaden, die zu Projektionsflächen persönlicher Erfahrungen werden. In den Bildern überlagern sich Architektur, Erinnerung und Gegenwart; Grenzen zwischen Innen und Außen beginnen zu verschwimmen. Der Blick fokussiert Details, die im hektischen Alltag kaum wahrgenommen werden.
Deborah Dammasch arbeitet mit recycelten Leinwänden, deren frühere Bildschichten sichtbar bleiben. Die Spuren dieser Familienerbstücke tauchen fragmentarisch in den Stadtlandschaften auf und verankern individuelle Geschichte im kollektiven Raum. Diese Überlagerungen spielen mit der urbanen Verdichtung ebenso wie mit biografischen Momentaufnahmen. Persönliche Safe Spaces, familiäre Orte: Der Innenraum kehrt sich nach außen, während das Leben auf der Straße in private Bildräume eindringt.
Das leuchtende, kontrastreiche Farbschema, geprägt von Nachteindrücken, Lichtreflexen und Dunkelzonen, erzeugt eine Atmosphäre zwischen Schutz und Ausgesetztheit. Die Arbeiten bewegen sich zwischen ihrer Rolle als Beobachterin und aktiver Teilnehmerin des städtischen Lebens und fragen danach, wo Zugehörigkeit entsteht und wo sie brüchig wird. Ziel des Projekts ist es, Kreuzberg und Neukölln als durchlässige, emotionale Stadträume sichtbar zu machen. Es sind Orte, an denen sich Biografien überlagern und ständig neu verhandelt werden. Die Malerei wird dabei selbst zum urbanen Raum: geschichtet, offen, widersprüchlich und lebendig.
Deborah Dammasch arbeitet mit recycelten Leinwänden, deren frühere Bildschichten sichtbar bleiben. Die Spuren dieser Familienerbstücke tauchen fragmentarisch in den Stadtlandschaften auf und verankern individuelle Geschichte im kollektiven Raum. Diese Überlagerungen spielen mit der urbanen Verdichtung ebenso wie mit biografischen Momentaufnahmen. Persönliche Safe Spaces, familiäre Orte: Der Innenraum kehrt sich nach außen, während das Leben auf der Straße in private Bildräume eindringt.
Das leuchtende, kontrastreiche Farbschema, geprägt von Nachteindrücken, Lichtreflexen und Dunkelzonen, erzeugt eine Atmosphäre zwischen Schutz und Ausgesetztheit. Die Arbeiten bewegen sich zwischen ihrer Rolle als Beobachterin und aktiver Teilnehmerin des städtischen Lebens und fragen danach, wo Zugehörigkeit entsteht und wo sie brüchig wird. Ziel des Projekts ist es, Kreuzberg und Neukölln als durchlässige, emotionale Stadträume sichtbar zu machen. Es sind Orte, an denen sich Biografien überlagern und ständig neu verhandelt werden. Die Malerei wird dabei selbst zum urbanen Raum: geschichtet, offen, widersprüchlich und lebendig.
Kurz-Bio
Deborah Dammasch
Deborah Dammasch arbeitet als Architektin und Künstlerin in Berlin.
Davor hat sie mehrere Jahre in Spanien und Australien gelebt.
Sie ist Mutter einer Tochter und verarbeitet ihren Berliner Alltag in cartoonhaften Illustrationen.
Ihre Acrylbilder führen durch das Farbspektrum in emotionale Tiefen.
Eine besondere Liebe verbindet sie mit der Architektur der Berliner Großsiedlungen. Deren faszinierende Rauheit und Komplexität hat sie u. a. in ihren Arbeiten über die Highdecksiedlung im Rahmen von 48h NK 2019 gezeigt. Für das Kunstfestival 2024 hat sie urbane Lichtszenarien zwischen Tag und Nacht malerisch eingefangen. 2025 hat sie sich mit der Vielschichtigkeit der Gropiusstadt und ihren Bewohner*innen intensiv beschäftigt.
Davor hat sie mehrere Jahre in Spanien und Australien gelebt.
Sie ist Mutter einer Tochter und verarbeitet ihren Berliner Alltag in cartoonhaften Illustrationen.
Ihre Acrylbilder führen durch das Farbspektrum in emotionale Tiefen.
Eine besondere Liebe verbindet sie mit der Architektur der Berliner Großsiedlungen. Deren faszinierende Rauheit und Komplexität hat sie u. a. in ihren Arbeiten über die Highdecksiedlung im Rahmen von 48h NK 2019 gezeigt. Für das Kunstfestival 2024 hat sie urbane Lichtszenarien zwischen Tag und Nacht malerisch eingefangen. 2025 hat sie sich mit der Vielschichtigkeit der Gropiusstadt und ihren Bewohner*innen intensiv beschäftigt.