- Bildende Kunst
Dopoismus - ZwischenWelten
Marco-Dominic Duschl
Fr., 03.07. 19:00 - 22:00 Uhr
Sa., 04.07. 13:00 - So., 05.07. 00:00
So., 05.07. 12:00 - 19:00 Uhr
In „Zwischen Welten“ öffnen sich Räume, die nicht festgelegt sind. Räume, die nicht sofort sagen: Das ist dies. Das ist so.
Sie laden ein, später zu wissen. Und jetzt zu sehen.
Die Serie zur psychischen Gesundheit nähert sich dem Unsichtbaren. Gefühle, Spannungen, Kipppunkte treten als Farbe, Verdichtung und Auflösung hervor. Die Bilder halten Zustände, die oft keine Sprache haben. Sie zeigen das Schwanken zwischen Halt und Abgrund, zwischen Überforderung und leiser Selbstermächtigung. Nicht als Diagnose, sondern als Erfahrungsraum, als vorurteilsfreie Basis für Kommunikation – roh, verletzlich, lebendig.
„Tanz“ ist Bewegung im Übergang. Kein festgeschriebener Körper, sondern ein Werden. Linien lösen sich, finden sich, verlieren sich erneut. Kontrolle und Hingabe verschränken sich. Der Tanz ist kein Ziel, sondern ein Moment des Dazwischen – ein Atemzug, der Form annimmt und sie wieder freigibt.
Der „Gender-Schnuller“ verschiebt das Intime ins Politische. Ein scheinbar harmloses Objekt trägt Fragen nach Prägung, Fürsorge und Zuschreibung. Wer bestimmt, was wir sind, bevor wir sprechen können? Zwischen Spiel und Norm, zwischen Ironie und Ernst entsteht ein Reibungsfeld, in dem Identität nicht als Schablone, sondern als offener Prozess erscheint.
In der „Yggdrasil-Dekonstruktion“ wird der Weltenbaum nicht gestürzt, sondern entwirrt. Ordnung zerfällt in Fragmente, Hierarchien verlieren ihre Selbstverständlichkeit. Zwischen den Ästen entsteht Raum für eine andere Vorstellung von Verbundenheit: Liebe nicht als Ergänzung zweier Hälften, sondern als freies, vielstimmiges Netz. Eine Liebe ohne Rang, ohne Zentrum – zirkulierend, wachsend, offen.
Die Arbeiten bewegen sich zwischen Innen und Außen, Mythos und Gegenwart, Körper und Idee.
„Zwischen Welten“ ist kein Zustand.
Es ist ein Innehalten im Übergang.
Sie laden ein, später zu wissen. Und jetzt zu sehen.
Die Serie zur psychischen Gesundheit nähert sich dem Unsichtbaren. Gefühle, Spannungen, Kipppunkte treten als Farbe, Verdichtung und Auflösung hervor. Die Bilder halten Zustände, die oft keine Sprache haben. Sie zeigen das Schwanken zwischen Halt und Abgrund, zwischen Überforderung und leiser Selbstermächtigung. Nicht als Diagnose, sondern als Erfahrungsraum, als vorurteilsfreie Basis für Kommunikation – roh, verletzlich, lebendig.
„Tanz“ ist Bewegung im Übergang. Kein festgeschriebener Körper, sondern ein Werden. Linien lösen sich, finden sich, verlieren sich erneut. Kontrolle und Hingabe verschränken sich. Der Tanz ist kein Ziel, sondern ein Moment des Dazwischen – ein Atemzug, der Form annimmt und sie wieder freigibt.
Der „Gender-Schnuller“ verschiebt das Intime ins Politische. Ein scheinbar harmloses Objekt trägt Fragen nach Prägung, Fürsorge und Zuschreibung. Wer bestimmt, was wir sind, bevor wir sprechen können? Zwischen Spiel und Norm, zwischen Ironie und Ernst entsteht ein Reibungsfeld, in dem Identität nicht als Schablone, sondern als offener Prozess erscheint.
In der „Yggdrasil-Dekonstruktion“ wird der Weltenbaum nicht gestürzt, sondern entwirrt. Ordnung zerfällt in Fragmente, Hierarchien verlieren ihre Selbstverständlichkeit. Zwischen den Ästen entsteht Raum für eine andere Vorstellung von Verbundenheit: Liebe nicht als Ergänzung zweier Hälften, sondern als freies, vielstimmiges Netz. Eine Liebe ohne Rang, ohne Zentrum – zirkulierend, wachsend, offen.
Die Arbeiten bewegen sich zwischen Innen und Außen, Mythos und Gegenwart, Körper und Idee.
„Zwischen Welten“ ist kein Zustand.
Es ist ein Innehalten im Übergang.
Kurz-Bio
Marco-Dominic Duschl
Ich bin Marco-Dominic. Meine Bilder laden dazu ein, im Abstrakten zu verweilen – Zeichen nicht sofort zu deuten, sondern Assoziationen entstehen zu lassen. Was auf Leinwand beginnt, findet seinen Weg auf Stoff, Papier, Sticker und in den Alltag. Wie auf einer Landkarte sollen die Menschen meine Gemälde betrachten und die Wege ihrer Wahrnehmungen neu erkunden.
Aufgewachsen nahe München, zeichnete ich früh Comics. Auf langen Radtouren, Skizzenheft im Gepäck, verdichtete sich meine Leidenschaft zum Malen. In Sardinien entstand der Dopoismus: eine Philosophie der verlangsamten Wahrnehmung. Ein Studium der Mathematik ließ ich hinter mir, brachte mir Ölmalerei bei, zog nach Berlin und arbeitete seither als Koch und Künstler. Seit Oktober 2026 widme ich mich dem Studium digitaler Medienkultur.
Aufgewachsen nahe München, zeichnete ich früh Comics. Auf langen Radtouren, Skizzenheft im Gepäck, verdichtete sich meine Leidenschaft zum Malen. In Sardinien entstand der Dopoismus: eine Philosophie der verlangsamten Wahrnehmung. Ein Studium der Mathematik ließ ich hinter mir, brachte mir Ölmalerei bei, zog nach Berlin und arbeitete seither als Koch und Künstler. Seit Oktober 2026 widme ich mich dem Studium digitaler Medienkultur.